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Geschichte der Juden.
scheinbare hebräische Pluralendung. darf nicht auffallen, ebensowenig wie imWorte das ägyptisch Pe-he-mut lautet und das Nilpferd bedeutet.
Sticke's und Ebers' Jdentificirung von Pi-Hachirot mit Ag'rud beruht aufeiner zu gekünstelten Etymologie, und eine solche entbehrt stets der Gewissheit.Dagegen hat die Identification von Pi-Chirot mit Pi-Her, Heroopolis, dasMoment für sich, daß diese Stadt unstreitig typhonisch war. Wir werdenweiterhin noch eine Stütze dafür finden. Auf die Stadt Abaris oder Avaris,die ebenfalls mit Heroopolis in Verbindung gebracht wird, gehen wir nicht ein,weil die Existenz derselben nur aus Manetho's Relation beruht, und diese,soweit sie die Hyksos betrifft, unzuverlässig ist.
Ueber die Lage von Heroopolis sind die Forscher nicht einig, weil dieAngaben der alten Schriftsteller darüber unbestimmt lauten. Lepsius identi-ficirt sie mit dem heutigen Mugfar, setzt sie demnach zwischen den Timsah-See und Abu-Kescheb oder Maschuta d. h. Ramses und zwar östlich davonentfernt svergl. a. a. O. S. 345 fg.j. Ausgehend von der Uebersetzung der Septuagintaccx für n-.ninsi (Gen. 46, 28), beweist Lepsius, daß
Heroopolis im Norden auf dem Wege von Palästina nach Ramses gelegenhaben muß. Was Ebers dagegen geltend macht, um die Jdentificirung vonPi-ha-Chirot mit Ag'rud festhalten zu können (das. S. 491s, ist ohne Belangund ist durch Lepsius' Beleuchtung der Angaben bei Strabo widerlegt. DaßHeroopolis eine junge Stadt sei, deren Alter nicht bis zum Exodus hinaus-reiche, ist nicht erwiesen. Aus dem Mißgriff des griechischen llebersetzers ri'nindurch die Stadt des Hero zu übersetzen, ergiebt sich, daß auch N 1 NNNN Heround ri'ninn-'S Heroopolis bedeuten kann.
Ist Pi-ha-Chirot identisch mit Heroopolis — bei dem ein Bild des Typ hon —Set stand, — und lag dieses unweit von Pithom-Patumos, so ist derDurchzug durch das rothe Meer einfach ohne die unhaltbare Hypothese vonEbbe und Flut zu erklären. Pi-ha-Chirot mit dem Götzenbilde Baal-Zephonlag entweder nah bei dem Timsah-See oder an der Nordspitze derBitters.een- Solche verhältnißmäßig kleine Wasseransammlungen werden imHebräischen auch „Meer" genannt, wie nicht nur das todte Meer, sondernauch der Tiberiassee und ein Teich jenseits des Jordan bei Jaeser t-n ge-nannt wird <Jeremia 48, 32 verglichen mit Jes. 16, 8). Im Wafferbodendieser Seen befinden sich nicht Schlamm und Klippen, sondern Sand. SobaldStellen in denselben trocken gelegt sind, können si'e auch leicht passirt werden,sie bieten keine Hindernisse. Der Timsah-See ist an einer Stelle nur einigehundert Fuß breit, und die Bitterseen sind an der Nordspitze noch schmäler.Der Durchgang kann also nur durch einen dieser Seen in derNähe vonHeroo-polis erfolgt und durch den heftigen Nord-Ostwind erleichtert worden sein,worin die Schrift einzig und allein das Wunder setzt lo. S. 379). Der Wind hatdas Wasser südlich getrieben und eine hochgelegene Sandbank trocken gelegt, wäh-rend in den liefern Stellen das Wasser geblieben ist. Auf dieser Sandbank
unerheblich. Es beruht darauf, dah die Griechen in diesem Falle das Wort anders hätte».ent-stellen müssen. Giebt es eine Storni dasür — wie ein Wort corrnmpirt werden müsse?