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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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gegeben hat, und wenn Ebers ihn dennoch ins Attakah-Tebirge verlegt, so be-weist es nur die Unzuverlässigkeit seiner Combinationen bezüglich biblisch-ägyp-tischer Localitäten.

Daß -,122 ist, liegt so sehr auf der Hand, daß die meisten Forscher

diese Identität ohne Weiteres acceptirt haben. Das Wort Typhon ist nichtgriechischen Ursprungs, und da es von den alten Schriftstellern mit dem ägyp-tischen Gotte Set identificirt wird, so muß es ägyptisch sein, Dümichen ver-muthet, Typhon habe ägyptisch Tep gelautet, und sei durch das Nilpferd be-zeichnet worden, der Gott der Zerstörung Set trug auch die Gestalt desNilpferdes. Bei Pi-Hachirot stand also ein Bild des Typhon Set,und vor diesem Bilde sollten die Israeliten lagern, damit Pharao in seinerVerblendung bestärkt werden sollte. Durch diese richtige Annahme werden wirauch auf die Spur von Pi-Hachirot kommen. Plutarch theilt mit, l<ts Isickoot Osiricts 50): In Hermopolis zeigen sie das Bild des Typhon, ein Nil-pferd, auf welchem ein Sperber stand, der mit einer Schlange kämpfte,Durch das Nilpferd wird Typhon angedeutet" rc. ^»»or-Trä-ier

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polis ist sicherlich ein Fehler für Heroopolis, wie es auch Bunsen angesehenhaben muh; da er schreibt (Aegypten I, S-497):In Heroopolis sah man,nach Plutarch, ein Bild des Typhon, ein Nilpferd u, s, w. Typhon gehört zurWüste, er bedeutet die verzehrende Kraft der Trockenheit". Aus diesem Grundegehört Typhon's Bild nicht nach Hermopolis beide Städte dieses Namenslagen in einer fruchtbaren Gegend sondern nach Heroopolis, das jedenfallsam Rande der Sandwüste lag. Der Exodusvers erhält durch diesen Hinter-grund einen außerordentlich prägnanten Sinn. Die Israeliten sollen lagernvor Pi-Hachirot und vor dem Bilde des Typhon und zwar gerade diesem gegen-über, damit Pharao wähnen soll, sie seien in der Irre im Lande, Typhonder Gott der Wüste habe ihnen sein Reich verschlossen.

Förster (opistolao ack ck. O. Lliobaolsm) hat Aehnliches geahnt, daß Baal-Zephon Heroopolis sei. Diese Annahme muß indeß dahin modificiert werden:Baal-Zephon oder das Agalma des Typhon stand bei Heroopolis.

Es stand aber bei Pi-Hachirot, folglich muß nii^nn 12 identisch mit derStadt des Hero, mit Heroopolis oder Heroonpolis sein. Es ist doch wohlzuverlässig, was die Aegyptologen einstimmig erklären, daß das Wort Pi oderPe oder Pa im Aegyptischen Stätte, Ort oder Stadt bedeutet: Pe-Ptah,die Stätte oder die Stadt des Gottes Ptah; Pe-Amon, Stadt des GottesAmon; Pe-Ra, Stadt des Ra oder der Sonne <Heliopolis); Pe-Ramessu,die Stadt des Ramses (Brugsch, liistoirs ä'Lx^pto p. 154). Die Stadt Bu-bastis erklären die Aegyptologen für Pe-Bast, die Stadt der Göttin Bast;hebräisch lautet sie rid 2">2 Pi-Beset. Folglich haben die Israeliten nii^nn-^die Stadt des ni^n hebraisirt, d. h- die Stadt des Gottes Her oder Hero,wie die Griechen sie'//p-ow>-?r»-.tr-die Heldenstadt" hellenisirt Habens. Die

1) Wilkinson hat schon die Identifikation von Pi-Hachirot mit Heroopolis slloüvrnanL Ikedos I. I>. 31 S1. Was LepfiuS dagegen geltend macht kChronologie S. 346 Note 2) istGractz, Geschichte der Juden. I. 85