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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
Entstehung
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Note 3.

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zu seiner Zeit bestanden hat und befahren wurde. Er kann also nur zu Darius'Zeit entstanden sein. Aristoteles und Strabo waren also in diesem Punkteschlecht unterrichtet lvergl. Lepsius Chronol. S. 349 fg.). Wie die Aegypto-logen versichern, sei in der aufgefundenen Inschrift von Cheluf in Hieroglyphenund in Keilschriften die Rede von der Wiederherstellung des altenKanals. In dem Wady-Tumilat, mit dem der Lesseps'sche Süßwasserkanalgrößtentheils parallel läuft, und besonders bei dem Dorfe Meschuta oder Abu-Chescheb, einige Stunden westlich von dem Krokodilensee, hat man Spuren desalten Kanals gefunden (S. Ebers a. a. S. 473 und 501).

Wir werden später sehen, daß auch im Exodus das Vorhandensein einesKanals angedeutet oder vorausgesetzt wird.

Dieser alte Kanal, gleichviel ob von Sethos oder seinem Sohne Ramses II.Sesostris durchstochen, lief, wie schon angegeben, parallel mit dem Wady-Tumilat. Herodot giebt Anfang und Ende seines Laufes ganz genau an. DaLepsius, Ebers und Andere ldas. S. 496s die herodotische Notiz nicht richtig aus-gefaßt haben, so sei sie hier in axtonso mitgetheilt. Die richtige L.-A. ist näm-lich von dem Philologen Wesseling aufgestellt und wird von zwei Codices unter-stützt sll, 168>: klk «Tlö roö IVkilov c« k? «ürhr- (rs/r- ckkwgv/«)'

TröXti- lcle) ia Also der

Kanal lief ein wenig oberhalb Bubastis und mündete bei Patumos in dasrothe Meer. Herodot spricht allerdings nur von dem Laufe des Kanals zuseiner Zeit, d. h. wie er von Darius angelegt war. Allein da voraussichtlichDarius nur den alten verschütteten Kanal wieder hergestellt hat, und da dieStadt Patumos identisch mit der von den Israeliten erbauten Stadt Pithomist, wie allgemein angenommen wird, so hatte der uralte Kanal des Sethosoder Sesostris ohne Zweifel denselben Lauf. Es ist auch der kürzeste Weg,um den Nil mit dem rothen Meere zu verbinden, und Trajan hat später aufdemselben Wege die Verbindung der Wasseradern vollziehen lassen lvergl. LepsiusChronologie der Aegypter S. 349 sg.s.

Lepsius und mit ihm andere, von der falschen L.-A. verleitet, setzenPatumos oder Pithom bei dem Tel! Abu-Solaiman, d. h. ungefährin die Mitte der graden Linie von Bubastis zum Krokodilen-See.Herodot berichtet aber, wenn man die richtige L.-A. beachtet, daß bei Patumosdas Ende des Kanals war und der Anfang desselben bei Bubastis. DieAngabe des Itinsrarinin ^.ntonini von der Lage einer Stadt Thoum ist vielzu wenig orientierend, als daß man viel darauf bauen könnte. Außerdem sollendie ägyptischen Inschriften eine Stadt Pa-tum oder Pi-tum als im Osten gelegenbezeichnen; darunter kann man nur die Grenze verstehen, welche das rotheMeer mit einer Linie verband, die von seinem Endpunkte nach Norden lief.

Das Verbum bezieht sich also auf Patumos, nicht wie der Vulgata-Text, un-sinnig genug, es mit Bubastis verbindet. Bergl. dazu Larcher's Anmerkung zu Uistoirs äsNeroäots H. x. 510. Note 541. Herodot sagt also damit: Das Master vom Nil kommt ineinem Kanal ein wenig oberhalb Bubastis; bei der arabischen Stadt Patumos ergießt es sich insrothe Meer. Zwischen dem Worte 7r6-.to§ und der Präposition Tra^rcl muß ein Kolon gesetztwerden.