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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

Boden erfolgt sein, wo nach der Abströmung des Wassers durch den Sturmnicht Schlamm, sondern Sand zurückgeblieben war, wodurch die Passage erleichtertwurde. Es kommt also darauf an, die Localität genau zu ermitteln, wo derDurchzug stattgefunden haben kann. Wir müssen uns zu dem Zwecke mit demTerrain bekannt machen.

Die von Lesseps durchgeführte Ausgrabung des etwa 22 geographischeMeilen ( 861/2 Seemeilen) langen Suez-Kanals war durch bereits VorgefundeneTerrain-Einsenkungen erleichtert. Zunächst zieht sich der Kanal, etwa zweiMeilen von der Golfspitze entfernt, durch den Thalweg der sogenanntenBitterseen, welcher fast 6 Meilen lang ist. Etwa,2 Meilen nördlich vonden Bitterseen ist der Krokodilensee (Bahr el Timsah) genannt; dieserSee ist etwa 1'/« Meile lang, an der breitesten Stelle kaum IVi geogr. Meilebreit und an einigen Stellen noch schmäler als die Spitze des Golfes vonSuez. Der Kanal geht durch noch zwei Seen, aber diese interessiren unshier nicht.

Die Bitterseen waren schon in der alten Zeit vorhanden, sie werden vonStrabo und von Plinius (bist. nat. VI, 33) kontss awari

genannt. War der Krokodilensee auch schon im Alterthnme vorhanden? Oderhaben sich die Bitterseen früher weiter nach Norden erstreckt? Diese Fragebedarf einer eingehenden Untersuchung.

Ein Kanal hat schon in sehr alter Zeit den Nil, d. h. den östlichen Nilarmmit dem Meerbusen von Suez und dem rothen Meere verbunden. Schon der KönigSethos I. soll diesen Kanal angelegt haben. (Brugsch I'bistoirs ä'Öxz-ptsp. 135). v'uborä il sst trss probable, gns 1s pliaraon 8 stbos I. sst os roigni, Is prsinisr, tit orsnssr Is tainsnx vanal ässtiuä plus tarä ü .joinckrs IsMI avso la wsr rouZs. Os oanal sortait ckn MI tont prss äs la villsäs Lnbastis, sn snivant Is sours Ost jnsgunn point on il sntrait anxlass amsrss. Die Nachrichten der griechischen Schriftsteller, welche über Aegyptengeschrieben, lauten indeß darüber nicht bestimmt genug.

Herodot tradirt, daß Necho oder Neko der erste gewesen sei, welcher einen Kanalzum rothen Meere zu ziehen versuchte (II, 158). Aristoteles spricht von einemon äit, daß Sesostris diesen Versuch gemacht habe MstsoroloAiea H 14.)

ckk Trpürox- Veaaiargrs' rüii- 7 r« 4 ttrcö>-). Aus dem Nach-

folgenden geht hervor, daß Aristoteles die Kunde zugekommen war, daß esbeim bloßen Versuch geblieben sei: denn er fügt hinzu, daß Sesostris sowohl wiespäter Darms die Durchgrabung aufgegeben hätten, weil sie eine Ueber-schwemmung des Bodens gefürchtet hätten. Aehnliches berichtet Strabo, daßEinige erzählten, Sesostris, Andre Psammetich's Sohn (Necho) hätte den Durch-stich begonnen, aber wieder eingestellt (17, 25 p. 804). Indessen muß dieTradition, daß schon in uralten Zeiten der Durchstich unternommen undweiter geführt wurde, auf Thatsachen beruhen. Denn Strabo berichtet weiter,auch Darms habe die Durchgrabnng wegen aufgestoßener Bedenklichkeiten auf-gegeben, ebenso wie Sesostris oder Necho, und erst die Ptolemäer hätten denKanal gebaut. Aber Herodot berichtet als Augenzeuge (das.), daß der Kanal