in weiterer Bedeutung klagen überhaupt <Klageldr. Keremia 3, 39). zix fürKlage hat im Semitischen keine Analogie, es kann also nur aus dem Aegyp-tischen stammen, und zwar aus dem Mythenkreis von Osiris und Isis unddem Jsisfeste. Möglich daß auch das Verbum n:x klagen eine Neubildung vonfix ist.
Auch Wort und Begriff scheinen aus dem Aegyptischen zu stammen.Set oder Typhon Mutarch das. 49) galt als der Gott der Zerstörung. Ihmwurden Opfer gebracht, um seinen Zorn abzuwenden. Die Abschwächung vonSet in Sched hat Analogien für sich. Dadurch ist verständlich Deuteronom. 32,17:n:x bx vn-iwb und Ps. 106, 37: ^xi ^x
Möglich, daß das Verduns niw davon abgeleitet ist, in Ps. 91, 6: niw''
von der Seuche, die am Mittag „wüthet" und „zerstört": dennvom Verbum nnw kann es nicht Herkommen. Unhaltbar ist dagegen die Con-jektur, daß der Gottesname mit Set zusammenhänge.
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Die Bewährung und Erfüllung der Weissagungen derisraelitischen Propheten.
Die Prophetie ist ein wichtiger Faktor in der alt-israelitischen Geschichte,ohne welche diese durchweg unverständlich bleibt. In der Zeit nach Elia undElisa kommt eine ganze Reihe von Propheten vor, welche ihre prophetischenReden ausgezeichnet haben.
Ihre prophetischen Verkündigungen betreffen meistens die Zukunft, undes läßt sich nicht ableugnen, daß, wenn auch nicht alle, doch viele derselben sichspäter faktisch erfüllt haben. Es stellt sich beim ausmerksamen Lesen derselbensonnenklar heraus, daß sie durchaus nicht vatioinia ex svsntu sein können, dadie geschichtlichen Ereignisse, von denen die Propheten.gesprochen, viel späterund lange, lange nach ihrem Ableben sich vollzogen haben. Die Prophezei-ungen sind durchaus nicht dunkel und zweideutig gehalten und schließen jedenVergleich mit den Orakelsprüchen aus, von welchen Herodot in der jonischenund griechischen Geschichte so oft Mittheilungen macht. Die Propheten warenso sicher, daß ihre Verkündigungen für die Zukunft unfehlbar eintreffen werden,daß Jeremia sich auf die Thatsache berief gegenüber einem anderen Propheten,den er als einen falschen brandmarkte (28, 8—9): iwx L*x*2dn
NL'ibi nnnbsb nii-nz l-xi r°-i2ix bx lX22">i z-o
'n ini-w 1LX X^22N 2111 X*2dN x:n -li-wi- X2d* ^-X X*2dN (1->2nbl!-AX2. Das will also sagen: Strafandrohende Verkündigungen brauchen sichnicht zu erfüllen, (weil Gott sich erbarmen und das Unglück zurückhalten könne),aber Glück verheißende Prophezeiungen müßten sich bewähren. Hier wird inschlichter Prosa von der Erfüllung der Prophezeiungen wie von einer allbekanntenThatsache gesprochen. In der That läßt es sich streng geschichtlich Nachweisen, daß
1) Hier muß Wohl, um das Folgende zu verstehen, IX ergänzt werden.
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