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Geschichte der Juden.
verstieg es sich nicht zum Hochmuth und zur Selbstüberschätzung. Esverweist vielmehr auf Gott, welcher diese Erfolge verliehen hat,es erwartete alles von ihm allein, von der eigenen Kraft des Volkesund seinen Führern nichts. Die Fülle des Segens, welcher Israelzu Theil wurde, stellte die Poesie als eine Folge seines sittlichenLebens und seines heiligen Wandels dar. Prophetisch wird von demVolke verkündet:
„Man schaut nicht Gewaltthätigkeit in Jakob„Und nicht Frevel in Israel, '
„Jhwh, sein Gott ist mit ihm
„Und das Wohlwollens des Königs in seiner Mitte."
„Der Gott, der aus Aegypten geführt,
„Hat ihm des Riesenthieres Höhe (gewährt!.
„Denn nicht Zaubcrspruch vermag gegen Jakob„Und nicht Orakelspruch gegen Israel."
„Bald wird Jakob genannt werden und Israel,
(sehet): „„Was Gott gethan hat"".
„Sieh! ein Volk, das wie eine Löwin aufsteht,
Und wie ein Löwe sich erhebt.
Er legt sich nieder,
Bis er die Beute verzehrt
Und der Gefallenen Blut getrunken."
„Wie schön sind Deine Zelte, o Jakob!
Deine Wohnungen, Israel!
Wie Thäler, die bepflanzt sind,
Wie Gärten am Flusse,
Wie Aloe, die der Herr eingepflanzt.
Wie Cedern am Wassers".
Jndeß so lange ein Volk lediglich die Dichtkunst hegt, hat esnoch nicht die niedrige Stufe der Bildung überschritten. Denn dieDichtkunst ist erst die erste Stufe der ringenden Volksseele, dieinnigsten Gefühle äußerlich darzustellen. Erst wenn es der Volks-es Numeri 24, 21—24. -(i-s bedeutet wie Hiob 33, 26: dt-wi
NLinnu: Freundschaft, Freundlichkeit, Wohlwollen (vielleicht vongleich — Vers 23 bedeutet hier, wie öfter „genannt wer-
den", und i-x n« ist der Name, der Israel einst beigelegt werdenwird, wie Hosea 2,1 nn ^ oni- -M'', Jeremia 23,16, x-ipi »iwx nnitpnu 'ti vch. So ist dieser dunkle Vers verständlich.
2) Das. 24, 5. 10.