Der Tempel.
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die Bedeutung ihrer Namen sind unbekannt'). An den dreiübrigen Seiten waren bis über die Hälfte Seitengebäude an-gebracht (laina), welche drei Stockwerke mit Zimmern von jefünf Ellen Höhe enthielten. Die Zimmer oder Hallen der Seiten-gebäude dienten Wohl znm Aufenthalt der Priester und Levitenund auch zu Schatzkammern. An den beiden Längenseiten warenoberhalb der Stockwerke Fensteröffnungen, mit Gitterwerk versehen,angebracht. Die Hinterseite dagegen hatte keine Fenster. Siewar nach Westen gerichtet, der ausgehenden Sonne entgegengesetzt,und der Eingang, nicht wie sonst bei Tempeln, im Osten; dasisraelitische Volk sollte nicht wie manche andere Völker dasglänzende Tagesgestirn als befruchtenden Gott anbeten. Nurspärlich drangen Sonnenstrahlen in das Innere des Tempels;es sollte im Halbdunkel bleiben. Das Dach des Tempels war mitSchildern und Felderdecken ans Cedcrnholz gedeckt. Die Thürezum Allerheiligsten war aus Olivenholz mit vergoldeten Cherubim,Palmen und offnen Blumenkelchen verziert, die Flügelthürenzum Heiligthum aus Chpressenholz ebenso verziert und der Fuß-boden aus Chpressenholz mit Gold ausgelegt. Im Allerheiligstenwaren nur die Cherubim sichtbar, zur Aufnahme der Bundeslade mitden Gesetztafeln bestimmt. Im Heiligthum standen nur ein Altaraus Cedernholz, von allen Seiten vergoldet?), dann fünf vergoldeteLeuchter rechts und ebenso viel links und endlich ein vergoldeterTisch für zwölf Brode.
Der Tempel war von einem großen Hofe umgeben, der niedrigerals das Heiligthum lag; er bestand aus drei Reihen Steinquadernund einer Reihe gezimmerter und geschnitzter Cedernplanken. Inner-halb des Vorhofes standen ein großer Altar aus Erz?) und ein um-fangreicher Wasserbehälter, das „eherne Meer" genannt, ringsummit einem Kclchrande und mit Lilienblüthen oberhalb des Randes
h Abgeschmackt ist die Etymologie, welcher LIr. /Adert Lsville oder Tielsnoch das Wort reden: llaüiu, »il koncko- — Loar., >en Ini In tores-,also etwa Mevus cke ckenx monckss, Jahrg. 1873 p. 387).
?> Könige I, 6, 20 muß der Vers nach I-XX folgendermaßen emendirt wer-den: NN-I N 2 X I NNtvs
NN 1 sN'Xs. Dadurch sind alle Schwierigkeiten, die man in diesem Verse
fand, gehoben.
3) Der Altar des Vorhofes fehlt in der Beschreibung in Könige, der Versist aber ausgefallen zwischen 7, 22 und 23, entsprechend Chronik II, 4, 1.