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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

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zum Bau zu treffen. Der Platz war bereits ausgewählt, der HügelMorija im Nordosteu der Stadt, gegenüber dem StadttheilMillö, wo David beim Aufhören der Pest einen Altar errichtethatte. Auch Silber und Gold war dazu vorbereitet; aber Bau-stoffe, Steine und Cedernholz mußten herbeigcschafft werden.Steine gab es allerdings in Hülle und Fülle in der Nähe derHauptstadt. Aber solche, welche zum Bau gebraucht werdenkonnten, regelmäßige Quadern und Blöcke, mußten erst unter derErde aus Felsen ausgehauen werden. Noch heutigen Tages be-merkt man im Norden von Jerusalem ausgedehnte Steinbrücheunter der Erde, die etwa 700 Fuß laug und stellenweise eben sobreit sind. Es ist ein Labyrinth von ausgehauenen Kammern;Steinsänlen sind noch stehen geblieben, um die Decke zu tragen^).Aus diesen Steinbrüchen wurden große, regelmäßige Blöcke aus-gehauen, um sie theils für den Gruudbau des Tempels und theilsfür die Mauern zu verwenden. Die Quadern für die Wändewurden an den Rändern derart mit Fugen versehen, daß sie ineinander greifen und sich anschließen konnten. Aber woher kamendie vielen Arbeiter für das mühsame Aushauen, Zuberciten und

y Der Eingang zu den Stcinbrüchen dicht bei Jerusalem, welche vonden Arabern Kotton-Mcghara, Baumwollen-H öhle genannt werden,liegt an dem Damaskus-Thor dicht an der Mauer. Er ist erst 1854 durchEinsturz eines Theils der Nordmaner entdeckt worden, ein Hund hat dieOeffnung erweitert. Diese beträgt nur 2 Fuß Breite, und man kann nur müh-sam mit den Füßen zuerst hineinkriechen. Beim Eintritt senkt sich der Bodenimmer tiefer. Die künstlichen Hohlen scheinen sich weit auszudehnen, wahrschein-lich durch einen Thcil der Stadt und auch unterhalb der Tempel-Wäsche-)Area. Das Ende ist noch nicht entdeckt worden, weil die Untersuchung nur mitFackcllicht eingestellt werden kann, und tiefe Gruben das Vordringen hindern.iVergl. über die Ausdehnung und Beschaffenheit der Höhlen in den StcinbrüchcnSepp, Jerusalem und das heilige Land I, 287 fg.; 4'ristram, llaml ok Israel,M 190 fg.) Auf die unterirdischen Gänge bezieht sich wohl, was Tacitus be-richtet, lbistoria V, 12): eavati snb terra moutes. Der Talmud spricht voneiner großen Zedekia-Höhle in Jerusalem, durch welche cs diesem König gelungensei, von den Chaldäern unbemerkt ans der Stadt zu entkommen und bis Jerichozu entfliehen sErubin p. 61b). Der Reisende Petachja lvom 12. Saecnl.)identificirt die Höhle beim Damaskus-Thorc mit der Zcdckir-Höhle, meint, sieerstreckte sich bis Jericho, und tradirt, daß viele Bewohner Jerusalems ihn ver-sichert hätten, sic selbst Hütten sie eine mixlia weit durchschritten: vi-vrl-x 282LEVIUM nv-vl . N-.PV2 i-w li-

i-''? N 2 Ivi-NL, Babel-Amud nennen die Araber das von den Christen ge-nannte Damaskus-Thor.