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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Der Tempelbau.

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ein Oberbeamter gesetzt, welcher sie zu überwachen hatte, daß sie dieSteuerlieferung regelmäßig leisteten st.

Einen erhöhten Glanz entfaltete Salomo durch seine Bauten.Zunächst war er darauf bedacht, dem Gotte Jsrael's in der Haupt-stadt des Landes einen Prachtvollen Tempel zu errichten. SeinVater, der sich mit dem Plane desselben beschäftigt hatte, war inFolge der Kriege und Aufstände während seiner Regierung am Bauverhindert. Salomo nahm ihn dann auf und führte ihn zur Be-wunderung der Zeitgenossen und der Nachwelt aus. Es konnte ihmnicht gleichgültig sein, daß in den Nachbarländern, mit deren Herr-schern er befreundet war, in Aegypten und Phönicien, für dieGötter riesige Tempelbauten bestanden, während in seinem Landedas Heiligthum noch immer in einem Zelte war. Salomo gingdemgemäß gleich nach seiner Thronbesteigung daran, Vorbereitungen

y Das Register der Salomonischen Amtsleute, Könige I, 4, 719 (diewahrscheinlich in den letzten Regicrungsjahrcn Salomms fungirtcn, indem zweiderselben mit bereits erwachsenen Töchtern Salomo's verheirathet waren) enthältmanche Dunkelheit. Auffallend ist besonders, daß über Juda kein Nezib gesetztzu sein scheint. Es müßte denn sein, daß inan mit iOXX Vers 19 (17) liest:'/aöü?, d. h. das Wort NN 1 NN von Vers 20 zu Vers 19hcrübergezogen: n-nnw ix nnx v-ir-t oder vielmehr, daß das Wort

nniw'' einmal fehlt: "ni n-wn i-xnnni nnin^ nnin-> -pnxI n-Lx. Alleinwenn dem so wäre, daß für Juda ebenfalls ein Amtmann bestimmt war, somüßte cs 13 Amtsleute gegeben haben, nnd die Zahl 12 ist doch ausdrücklichangegeben. I>XX haben ganz dieselben Namen und dieselbe Eintheilung, wennauch in zum Theil abweichender Reihenfolge. Joscphus dagegen scheint ein an-deres Register vor sich gehabt zu haben. Bei ihm fehlt nämlich der Amtmann,welcher seinen Sitz in Machanaim gehabt haben soll. Anstatt xns s 2 nn-^nxn^rn^ <Vers 14) hat er (Werth. VIII. 2,3j: /'«lila/«?

ol,?? tt/gi Xicküwo? tTrrrpöTrcvk. Was im hcbr. Texte von pr'^nx ausgesagtwird, legt Josephus Achinadab bei. Man kann sich zwar auf seine Angabennicht allzusehr verlassen; allein ein Landpflcger für Machanaim scheint in derThat überflüssig zu sein, da ein solcher in Ramot-Gilcad weilte, welches sehrnah bei Machanaim lag (s. Note 12). Streicht man den Amtmann für Macha-naim und setzt dafür einen für Juda, so hat mau die Zahl 12. EinigeStädtenamen in diesem Register sind unverständlich. So srps (Vers 9) unds 2 N nnn wohl sin nnn (Vers 10). n-wnx kommt sonst nicht vor, vielleichtgleich nrnnx oder n^nn (Richter 9, 31. 41), und n° 2 in, der Stadt, woher dieFrau des Königs Josia, die Mutter Jojakims, stammte (König II, 23, 36);Aruma ist nach van de Velde identisch mit dein jetzigen el-Orma, südlich vonSichem, n:w das. ist wohl das diesseitige Sukkoth. In Vers 16 istoder nii-r auch nicht ganz richtig.