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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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David's letzter Psalm.

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Jerusalem aufzurichten, so unterwarf er sich doch in Demuth demnon Nathan ihm verkündeten Gottesspruche und gab den Plan auf.In einem inbrünstigen Gebete vor der Bundeslade sprach er indes;gegen Gott Dankcsworte aus für die Gnade, deren er ihn gewürdigthatte, daß er ihn aus dem Staube erhoben, ihn über sein Volkherrschen zu lassen, das er ans Aegypten befreit und für ewig aus-erkoren. Ganz besonders dankerfüllt war sein Herz wegen der Voraus-verkündigung, daß sein Königshaus und sein Thron für lange, langeZeiten errichtet seien. Dieselben Empfindungen legte David ineinen Psalm') nieder, der aber nicht den Schwung seiner frühernDichtungen erreicht; es war vielleicht sein Schwanenlied.

Spruch David's, Sohn Jsai's,

Spruch des Mannes, der über ^Israels gestellt,

Des Gesalbten des Gottes Jakob's,

Dessen, der liebliche Weisen für Israel sang.

y Der Ps. Sam. II, 23 , 1 fg. kann nur von David selbst stammen, undzwar, wie die lleberschrift angicbt k-kvnxn vm ">22v ans der Zeit seinesAlters, als ihm die Kunde ward, daß sein Haus für lange Zeit errichtetsei. Der Ausdruck i-x kv 1222 und -w kw k?;v 22-2 Vers 5 entspricht demAusdruck in David's Gebet, 7 , 26 sl2: Nirm 212 7222 2221. Es ist

ganz undenkbar, daß dieser Ps. in David's Geiste von einem Anderen gedichtetsei, wie einige Ausleger annehmen. Wenn der Verfasser sich selbst 2122t2x222 nennt oder richtiger 2122t 22212, so ist das keine Prahlerei, da ergleich hinzufügt, daß Gottes Geist ihm die Lieder eingegeben. kxi istnicht gerade ein Gottesspruch, sondern ein bedeutsamer, inhaltsreicherSpruch, wie Spr. 30,1 2212 c>xi. Die Dunkelheiten des Psalms rühren vonder Lückenhaftigkeit her, in der er uns überliefert ist. So fehlt vor Vers 5 ^2bx v" xb die vorangegangene antithetische Aussage von den Frevlern,

den ans welche der Schlußvers hinweist. Von diesen bv^i-2 spricht auch

der Schluß von Vers 5 xb ^2. Der Psalm war antithetisch angelegt.

David und das ihm von Gott zugesicherte Bündnis; ans der einen und der Aus-gang der i-twbv auf der andern Seite. Diese Antithese ist trotz der Lückenhaftig-keit noch erkennbar. Eine Lücke ist auch hinter dem Versgliede iv22 '72 ^2s-21 bemerkbar. Auch sonst muß Manches cmcndirt werden. Vers 1bv kpn ist nicht hebräisch; man muß dazu ergänzen l-X 222 bv KP2 oder bv'2 kv. Vers 3 l-222 kann nur Imperativ sein: srsv'll und rwtibx 2x21ist die modale Ergänzung dazu. Vers ö '222 22122 ist unhcbräisch; llXX Li-xnk.nkst nv 222. Vers 6 2222 ist eine unmögliche Form. Ich haltees für ein Perfekt von 222 mit gedehntem Luttix verbal. 212^2 oder 2N^2wie L 228 L 8 , poetische Form. Dunkel sind 2222 2112. Vers 4 zu ;,-2X2muß wohl das Verbum 222 ergänzt werden. Auch 222:2 Vers 7 ist räthselhaft.