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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

Schaar die fliehenden Feinde von Michmas über Bethawen überBerg und Thal bis Ajalon, beinahe acht Wegstunden^.

An weiterer Verfolgung hinderte sie ein gering scheinenderVorfall, der aber damals eine außerordentliche Wichtigkeit hatte.Saul hatte seiner Mannschaft eingeschärft, nicht einmal durchdie Einnahme der geringsten Labung und Erfrischung die Ver-folgung des Feindes zu verzögern, und noch dazu eine Ver-wünschung gegen denjenigen ausgesprochen, der auch nur dasMindeste kosten würde. Jonathan, welcher immer voran war,hatte von dieser Verwünschung nichts vernommen. Erschöpft, wieer vom langen Kampfe und Verfolgen war, konnte er sich nichtenthalten, seinen Stab in Waldhonig einzutauchen und sich damitzu laben. Als er auf das strenge Verbot seines Vaters aufmerksamgemacht wurde, bemerkte er offen:Mein Vater hat wahrlich dasLand dadurch nicht glücklich gemacht; denn hätte das Volk von demVorgefundenen Mundvorrath der Feinde genossen, so hätte es dieNiederlage derselben noch nachdrücklicher machen können". Als dieNacht hereingebrochen war, und Saul, um die Verfolgung dieNacht hindurch fortzusetzen, den Priester Achija, der ihm stetszur Seite war, Gott befragen hieß, ertheilte dieser keine Ant-wort. Daraus schloß Saul, daß sich einer aus dem Volke eineSünde müsse haben zu Schulden kommen lassen, und suchte zu erfahren,wer der Schuldige sei. Er fügte hinzu, daß selbst wenn es seinSohn Jonathan wäre, er zum Opfer fallen sollte. Das Volk,welches wohl wußte, daß Jonathan in der That die Verwünschungseines Vaters nicht geachtet hatte, mochte ihn nicht verrathen, weiler sein Liebling geworden war. Darauf ließ Saul loosen, unddas Loos entschied, daß die Schuld nur an ihm oder seinem Sohneliegen könne. Saul machte so ernst damit, daß er schwur, auchwenn es ihn selbst treffen sollte, so würde er sich dem Tode weihen.Und als das Loos Jonathan traf, und dieser eingestand, ein wenigHonig genossen zu haben, schwur Saul abermals, daß er umkommenmüsse. Allein das Volk lehnte sich kräftig dagegen auf.Wie",rief die Mannschaft,Jonathan soll getödtet werden, dem das Volkden großen Sieg verdankt? Nicht ein Haar darf ihm gekrümmtwerden!" Das Volk gab ein Sühnopfer für Jonathan und erlöste

tz Das. 14, 2431.