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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Jonathan.

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Den Reigen eröffnete Jonathan. In der Stadt Geba oderGibeat-Benjamin weilte einer der philistäischen Steuervögtevon einem Kricgerhaufen umgeben, welcher den Befehlen Nachdruckgab. Diesen Posten überfiel Jonathan und tödtete die Mannschaft.Das war die erste Kriegserklärung, sie geschah auf Saul's Befehl,oder wurde von ihm gutgeheißen. Der König ließ darauf durchHörnerschall im ganzen Lande Benjamin bekannt machen, daß derblutige Tanz mit den Philistern begonnen habe^). Viele vernahmendiese Botschaft mit Freuden, Andere mit Trauer und Schrecken.Die Muthigen rotteten sich zusammen, um zu ihrem Könige zustehen und mit ihm die Schmach von Israel abzuthun oder zusterben. Die Feigen liefen jenseits des Jordan oder verkrochensich in Höhlen, Felsklüften oder unterirdischen Gängen. Ein bangesGefühl zog in die Gemüther über den Ausgang des Kampfes ein.Der Sammelpunkt der Israeliten war in Gilgal, der vom Phili-sterlande am weitesten abgelegenen Stadt. Diesen Sammelpunkthatte der Prophet Samuel bestimmt, und er hatte Saul bedeutet,sich ebenfalls dahin zu begeben und dort auf seine Ankunft siebenTage zu warten und seine weiteren Anordnungen abzuwarten 2).Hier in Gilgal war wohl auch der Chor der saitenspielendenPropheten, welche durch Psalmen und Gesänge den israelitischenKriegern Kampfesmuth und Hingebung für die Errettung desVaterlandes einhauchen sollten.

Saul's zuerst die göttliche Berufung und die Freude darüber und dann dieVerwerfung Saul's und die Trauer darüber darzustellen. Hätte er denPhilisterkrieg vorangestellt, so hätte er gleich nach der Wahl schon Saul's Ver-werfung (Kap. 13, 1314) erzählen müssen. Darum stellte er die Relationvom ammonitischen Krieg voran, wobei sich besonders die Freude über die Wahläußerte. Durch diese Betrachtungsweise ist Alles in Ordnung. Ucbrigens gehört13,12 nicht zur folgenden Relation, sondern schließt sich an 12, 26 an, unddieser Schluß wird durch 14, 32 erläutert. Kaum braucht man das scheinbareDatum des Ammoniterkricges, als wenn er (nach I-XX) einen Monat nach derWahl erfolgt wäre 11,1) zu widerlegen; es ist

aus einem fehlerhaften Text entsprungen wvnss ''vwi statt inni. Daß

aber Ewald, dem der richtige Text vorliegt, noch behaupten kann, wvns- seidie bessere L. A., das gehört zu seinen Absonderlichkeiten, über die mit ihmnicht zu rechten ist. Jeder Hebraist weiß, daß die Form Lnn?:nach einemMonat" ein grammatisches Monstrum ist.p Sam. I, 13, 3-4.

2) Das. 10, 8; 13, 715.