138 Geschichte der Juden.
südlich bis zum Karmel gehörte der Küstenstrich seit der Zeit zumStamme Zebulon *).
Daß der Küstenstrich von Karmel bis Akko (sxolusivs) zu Ascher gehörthat, wird allgemein zugegeben, folgt auch aus Josua und ist deutlich genug imDebora-Liede angegeben. »UM. Zebulon
dagegen hatte seinen Antheil an und bei dem Thabor chergl. Note ö). Und dochheißt es im Segen Jakob's in derselben Ausdrucksweise wie im Liede der Deboravon Ascher: i-s pinb xini pini- Also
besaß Zebulon das Gcstadeland bis Akko. Aehnlich heißt es im Segen Mose's(Deuteron. 33,19), daß sie, Zebulon und sogar Jsaschar, den Reichthum desMeeres sangen: kipi" v''»'' r-'Sw ''D. Josephus setzt daher mit Recht Zebulon'sAntheil von Genesaret bis zum Karmel und dem Meere (Alterth. V, 1, 22):
ckk x«A?)xova«r- ckk 7re(ii
-c«l k/ltt/o-'. Wie ging das zu? die Geographen sind irre daran
geworden. Das Sachverhältniß ist nur so denkbar, daß zur Zeit Debora'sAscher noch die Küste besaß, aber später kam sie in den Besitz Zebulon's.