Das große Siegeslied.
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An die Verwünschung der Stadt Meroz (Meron?), die sich eben-falls ferngehalten, knüpft das Lied das Lob der den Israelitenfernstehenden Keniterin Jael und malt förmlich ihre That oderUnthat an Sisera:
„Gepriesen sei unter den Weibern Jael,
„Die Frau des Kcniters Cheber,
„Unter den Frauen im Zelte gepriesen.
„Um Wasser bat er,
„Sie reichte ihm Milch,
„Ihre Linke nach dem Zeltpftock„Streckte sic ans
„Und ihre Rechte nach dem Hammer der Arbeiter.
„Und sie hämmerte den Sisera„Und durchlöchertes sein Haupt,
„Durchbohrte und spaltete ihm die Stirn.
„Vor ihren Füßen krümmte er sich, fiel, lag.
„Wo er sich krümmte,
„Da lag er bewältigt.
Das Lied schildert darauf die Empfindungen der Mutter Sisera's,wie sie in banger Erwartung ihres Sohnes ihre Augen anstrengt,ihn mit Beute reich beladen zurückkehren zu sehen. Schon diesereine dramatische, lebendige Zug beurkundet in seiner Einfachheit dasSiegel eines Künstlers:
„Hinter der Fcnsterbrüstung
„Lugte ans und jammerte die Mutter Sisera's,
„Hinter dem Gitter.
„„Warum säumt sein Wagen zu kommen,
„„Warum zaudern seiner Wagen Räder?
„Die Klügste ihrer Fürstinnen erwiderte ihr,
„Sie selbst erwidert sich auf ihre Worte:
„„Fürwahr, sie werden gefunden haben und geteilt die Beute,
„„Ein Haufen, zwei Haufen?) auf den Kopf eines Kriegers.
nie den Akkusativ regiert eine scheinbare Ausnahme muß anders erklärt werden).Die syrische Version hat dafür hat es also abgeleitet von „wälzen,schleifen" d. h. die Schiffe an das Gestade ziehen. Es müßte alsoeigentlich liAv vokalisirt werden. .
1) Statt npns Vers 25d ist zu leseu N 2 Nr:, da pn? nur „Auslöschen"bedeutet; das Lied ist reich an palilogischcn Parallelismen. Nwi-M ist trans-ponirt für nni-si von nl-s bohren, stechen, spalten.
2) So alt auch die Erklärung von L-ui'-nn LN-i Vers 30 „ein Mädchen,zwei Mädchen" ist, die von den neuen Auslegern wiederholt ist, so abgeschmackt istsie. 1. Man findet keine Parallele, daß snn „Schoos;" auf Mädchen oder Frau