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Geschichte der Juden.
Das Lied schildert die Schwäche und Gesunkenhcit des Volkes undLandes in der vorangegangenen Zeit unter den früheren Richtern:„Die Straßen hatten aufgehört,
„Und die Wanderer mußten Umwege suchen."
Ganz besonders gebrach es an mnthigen Führern in Israel,
„Bis du anfstandcst, Debora,
„Anfstandcst als Mutter in Israel."
Der Dichter benutzt die Gelegenheit, um die Ursache des Verfallsdem Volke vor Augen zu führen:
„Es wählte neue Götter,
„Darum wurden seine Städte bekriegt.
„Wurden wohl Bogen und Spcere gesehen„Unter vierzig Tausend in Israel?^.
Das Lied schildert dann die außergewöhnliche Erhebung von Häupternund fordert auf, den Herrn dafür zu preisen. Das Volk selbstrief Barak und Debora zur Führerschaft auf:
„Erwache, erwache Debora,
„Erwache, erwache, singe Lieder!
„Auf, Barak, und mache Gefangene,
„Sohn Abinoams!
Es erzählt, welche Stämme und Stammesgruppen sich dem Kampfeangeschlossen und verhöhnt zugleich die Andern, die sich aus Selbst-sucht ferngehalten haben, zuerst Reuben:
„Warum weiltest du (Reuben) zwischen den Hürden,
„Zu hören das Blöken der Heerde?
„Gilead (Gad?) Weh jenseits des Jordan,
„Und Dan, warum schleifte^) es Schiffe!
„Ascher wohnte am Hafen des Meeres„Und blieb an seinen Buchten.
„Zebulon, ein Stamm,
„Der seine Seele dem Tode preisgab,
„Und Naphtali, auf den Höhen der Gefilde."
Es ist ein unberechtigter Einfall von Ewald und Anderen vi-nl-XVNLNN durch „man wählte neue Richter" zu erklären. Hätte der Dichter diesenGedanken beabsichtigt, so hätte er ein unzweideutiges Wort für „Richter" gewählt.Sämmtliche alte Versionen verstanden darunter „Götter". Ebenso Deuteron.32,17 1X2 22ps . . . mrmn 21P« 1X2.
2j Merkwürdiger Weise hat die griechische Uebersetzung 2 Ä statt Itchs inVers 17.
2) Das. Vers 17 niiix ti»l> -,vi kann unmöglich den Sinn haben,„weilen auf Schiffen", weil 21 L nur „zeitweilig sich anfhalten" bedeutet und