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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

Weisen verlebendigt und daran die Hoffnung und die prophetischeVorausverkündigung geknüpft haben, daß Gott sein Volk in derDrangsalszeit nicht verlassen werde. Unter einer Palme sitzend,die später ihren Namen erhielt: Palme Debora's Nbomsr-Osborai)sang sie ihre begeisterten Lieder.

Der Ruf von ihren hoffnungserweckenden Gesängen drangweithin ins Land bis zu den Nordstämmen, und da diese, besondersZebulon und Naphtali, sich von Männern verlassen sahen, sosandten sie Boten an Debora, sich in ihre Mitte zu begeben unddurch ihre Lieder den Muth gegen die Bedränger anzufachen. IhrBescheid lautete, daß ein Mann aus Kedesch-Naphtali, Barak,Sohn Abinoams, sich zu ihr verfügen möge. Diesem eröffnete sieim Namen Gottes: er möge die kriegsfähige Mannschaft der beidenStämme auf dem Berge Thabor versammeln; dort werde die Machtdes Königs Jabin und seines Feldherrn Sisera gebrochen werden.Barak mochte aber nicht ohne sie die gefahrvolle Gegenwehr gegenso zahlreiche und kriegstüchtige Feinde unternehmen. Er verlangte,daß Debora mit ihm hinaufziehen und durch ihre Lieder die Mann-schaft zum Kampfe ermuthigen möge:Wenn Du mit mir gehst,so gehe ich, wenn Du es aber unterläßt, so gehe ich nicht" 2).Debora erwiderte ihm:Wohl werde ich mit Dir gehen, aber wisse,daß Du auf diesem Wege keinen Ruhm haben wirst, denn in dieHand eines Weibes wird Gott Sisera überliefern." Darauf zogDebora mit ihm. Wie es scheint, schlossen sich ihr zum Kampfeein Theil der Ephrakmiten an, die am Berge Amalek bei Pirathonwohnten^), und auch ein Theil der Benjaminiten. Die Anwesenheitder prophetischen Dichterin inmitten der Nordstämme erwecktein ihrer Brust Erhebung und das Gefühl der Hingebung. DieNaphtaliten und Zebuloniten waren bereit, ihr Leben zur Erkämpfung

Daß nicht identisch sein kann mit nivn ist oben <S. 104)

nachgewiesen. Eher kann es mit identisch sein (Richter 20, 33), da

dieses in der Nähe von Bethel, (das. B. 18, 26, 31) und in der Nähe vonGibea (Gibeat-Saul) vorausgesetzt wird, und Gibca nicht weit von Ramawar, also zwischen Bethel und Rama lag, wie Thomer-Debora.

2) Die griechische Uebersctzung hat zu Richter 4, 8 noch den sonderbarenZusatz: 8rr ovx orä« rhi- er-edoctor xögrvL r8r-//er' e//oü.

Denn ich kenne nicht den Tag, an welchem der Herr seinen Engel mit mirführen wird."

Folgt aus dem Debora-Liede, V. 14, verglichen mit Richter 12, 15.