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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
Entstehung
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Viertes Kapitel.

Die Richterzcit und die Richterheldeu.

Feindseligkeit der Jdumäcr, der Retter Othniel. Eglon, der Moabitcrkönig undEhnd. Jabin, der Kanaaniterkönig, sein Feldherr Sisera, die prophetischeDichterin Debora und Barak. Sieg am Thabor. Beginnende Blüthc derhebräischen Poesie. Leiden durch die räuberischen Wandervölker, der HeldGideon-Jerubaal, wichtiger Sieg in der Ebene Jcsreel. BeginnenderWohlstand. Abimelech und seine Fehde mit den Sichemiten. Jai'r derGileaditc. Die Feindseligkeit der Ammoniter und Philister zugleich; Jephtahund Simson. Die zebulonischen Richterhelden.

Das erste Nachbarvolk, welches nicht lange nach Besitznahmedes Landes den Israeliten Feindseligkeit zeigte, waren die Jdumäer.Dieses Volk hatte zwar seinen Hauptstützpunkt im Osten des Ge-birges Sekr (s. o. S. 50) und fand sich keineswegs durch die An-siedelung der Stämme Jehuda und Simeon westlich vom todtenMeere beengt. Aber es wollte sich auch nach dieser Seite hin aus-dehnen, brauchte Leibeigene für seine Metallminen oder fürchtete dieNebenbuhlerschaft eines Grenzvolkes. Ein idumäischer') KönigKhuschan mit dem Beinamen Rischatann machte einen Angriffauf die Stämme Jehuda und Simeon, die, der Viehzucht ergeben,gar nicht darauf vorbereitet waren. Leicht war es, sie zu unter-jochen, da sie von den übrigen Stämmen durch eine Scheidewandvollständig abgeschnitten waren so. S. 66). Aber selbst wenn diesehätte weggeräumt werden können, wer weiß, ob die Bruderstämmeihnen Hilfe gebracht hätten. Worin die Unterjochung von Seitender Jdumäer bestand, läßt sich nicht mehr ermitteln, gewiß wurdendie Jehudäer und Simeoniten zu Halbsklaven gemacht und mußtenalljährlich den fremden Herren Hnldigungsgeschenke (Llinelmb) vonden Heerden oder sonstigem Eigenthum bringen und durften selbst

h S. Note 7.