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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

der weniger hohe als wegen seiner abgerundeten Gestalt berühmteBerg Thabor <1865 F.), der, weil wenig durch Vorberge verdeckt,weit sichtbar ist; ferner der Berg Moreh (jetzt Ed-Duhy, 1830 F. Z,der sich an den Thabor anzulehnen scheint, und endlich der nicht weitdavon mehr nach Osten hinstreichende Bergzug Gilboa (2000 F.).Westlich von der großen Ebene zieht sich der langgestreckte stets mitBäumen bekränzte Karmel (1720 F.) hin, eine Bergwand dichtam Meere. Die große Ebene Jesreel, welche sich wie ein unregel-mäßiges Dreieck ansnimmt (etwa 7 Stunden lang von Nord nachSüd und 25 breit von Ost nach West) theilt mit ihren Grenz-bergzügcn, dem Karmel auf der einen, und dem Gilboa auf derandern Seite, das Land gewissermaßen in zwei ungleiche Theile,in die kleinere Nordhälfte (später Galiläa genannt) und die größereSüdhälfte. Südlich von dieser Ebene erhebt sich das Land wieder,indem sich im Nordosten die Höhe Gilboa mit den von Nordwestenstreifenden Zügen des Karmel zusammenschließt; dieses Hochlanderhebt sich allmählich und bringt es zu einigen Kuppen, welche über2000 Fuß emporragen; es wurde das Gebirge Ephraim genannt.Von Jerusalem an bis Hebron südwärts steigt der Boden wiederzu Höhen von 3000 F.; es ist das Gebirge Juda. Dann fällt erallmälig ab, so daß die ehemalige Grenzstadt Beerseba schon niedrigliegt (700 F.). Von hier an beginnt wieder eine Hochebene (derBerg Paran), der aber nicht mehr zum eigentlichen Lande Israelgehörte?). Sowohl das Gebirge Ephraim, wie das Gebirge Judadachen sich von Ost nach West ab. Hier erstreckt sich eine Ebenevom Gebirgssaum bis zum Mittelmeer, die von Nord nach Süd,vom Karmel bis zur Südsteppe, sich immer mehr erweitert, dieSaronebene und die Niederung (Schephela) genannt. ImOsten fällt das Gebirge nach dem Jordan zu ab. Einige Kuppendes Gebirges Ephraim und Juda erlangten eine besondere Be-deutung: die beiden Berge zur Seite von Sichem, der GarizimBerg des Segens" (2650 F.), und der EbalBerg desFluches" (2700 F.); Bethel im Osten (2400 F.) und Mizpeh(2650 F.), einige Stunden von der späteren Hauptstadt, endlich derBerg Zion (2610 F.) und der Oelberg (2720 F.).

p Vergl. darüber Frankcl-Graetz Monatsschr., Jahrg. 1872, S. 529 fg.

?) Vergl. Note 4.