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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Die Gebirge Palästina's.

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erzeugt die Wolkenschläuche, und die im Herbste gesteigerte Luft-strömung auf dem Meere treibt sie südlich:der Nordwind erzeugtden Regen" i). In der trockenen Jahreszeit oder im Sommer, dervon April bis Oktober anhält, ist der Himmel wolkenleer; kein Regen-tropfen erquickt die Erde oder erfrischt die Menschen. Aber wederverschmachten die Lebewesen vor Gluthhitze, noch verdorren diePflanzen davon. Der reichliche Thau, der sich in der Nacht bildet,ersetzt den Regen vollständig und kühlt die Nächte ab, und derNordwestwind, der den ganzen Sommer hindurch vom Meere weht,macht die Hitze des Tages erträglich. Nur selten stürmt der Gluth-wind aus Osten (Xaäim, Kal-^pbot), welcher heißen Staub inalle Poren der Kleidungsstoffe und des Körpers eindringen macht.Aber auch dieser Wind hat in diesem Lande nicht die tödtlicheWirkung wie der Samum in Afrika.

Ein großer Segen für das Land Israel sind seine Berge. Esist vorherrschend ein Gebirgsland. Zwei langgestreckte majestätischeGebirgsketten, durch ein Tiefthal von einander getrennt, ragen imNorden wie zwei mächtige Riesen mit weißen Häuptern: der Libanon,dessen höchste Spitze über 10000 Fuß hoch (Dhor-el Khedib) in dieSchneeregion hinein reicht, und der Hermon (Antilibanon), dessenhöchste Spitze (Scheich) 9300 Fuß hoch ist. Der Libanon hat niezum Lande Israel gehört, er war stets im Besitze der Phönicierund Aramäer und ihrer Erben. Aber die berühmten Cedernwälderdieses Gebirges sind von den Israeliten benutzt worden und nochmehr die Erhabenheit seiner Bergkuppen und der Geruch seinerBäume von der israelitischen Poesie. Näher lag den Israeliten derHermon und dessen glänzendes Schneehanpt. Es wird mehr als20 Meilen weit, wenn er nicht von Vorbergen verdeckt ist, mitBewunderung geschaut. Bis an den Fuß seines jähen Abhanges imSüden reichte die Grenze des Landes Israel.

Die Ausläufer beider Bergketten bildeten die Berge Israelsim Norden (Berge Naphtali, später galiläische Berge), deren höchsteSpitze die Höhe von 4000 Fuß erreicht. Diese Höhen fallenallmählich ab bis zur großen fruchtbaren Ebene (Jesreel), welchenur etwa 500 Fuß über dem Meeresspiegel liegt. In diese Ebeneragen indeß Höhenzüge hinein und theilen sie in kleinere Ebenen:

tz Sprüche 25, 2Z.