Siege über Sichon und Og.
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den Kampf auf und fchlug die emoritische Schaar sammt ihremKönige bei Jahaz.
Dieser Sieg war von großer Tragweite für die Israelitennicht bloß für die damalige Lage, sondern auch für die Folgezeiten.Zunächst nahmen sie das ganze Gebiet ein, vertheilten sich darinund machten damit ihrem Wanderleben ein Ende. Dann flößteihnen der Sieg Muth und Zuversicht ein, jeden Widerstand zurBesetzung des ihnen verheißenen Landes überwinden zu können.Die Völkerschaften, welche von der Niederlage des mächtigenSichon erfahren hatten, zitterten vor den israelitischen Wander-stämmen:
„Es hörten die Völker und zitterten,
„Schrecken ergriff die Bewohner des Philisterlandes.
„Damals waren Edoms Stämnie entsetzt,
„Moabs Fürsten ergriff Beben.
„Es verzagten alle Bewohner Kanaans.
„Es überfiel sie Furcht und Bangen,
„Bei der Größe deines Armes„Erstarrten sie gleich einem Steine" p.
Der erste Sieg verlockte zu neuen; sie faßten den Entschluß,das eroberte Gebiet nicht blos zu behalten, sondern auch es aus-zudehnen. Jenseits des Jabbok war ein kleines von Emoritern be-setztes Gemeinwesen Jaeser. Auch dieses nahmen sie ein. Weiterim Osten hatte ein König Og das waldreiche Gebirge und diefruchtbaren Ebenen von Basan inne^s. Auch dieser wurde besiegtund sein Land den Stämmen überlassen. Og gehörte zum Restder Riesengeschlechter so. S. 2 fg.), man zeigte sich sein Grabmal, inBasaltsteinen ausgehauen, von neun Armeslängen. Der Sieg überdenselben bei Edrel öffnete den Stämmen den Weg nach Nord-osten, wo reiches Weideland war. Frei konnten sich die Israelitenauf einem ausgedehnten Raume bewegen, sie waren nicht mehr indie Schranken eingeengt, welche ein wüstes Land und die Eng-herzigkeit der Angesessenen ihnen gezogen hatten. So plötzlich ausgroßer Noth zum sichern Dasein emporgehoben, erzeugte ihr rascherAufschwung hier edle und dort häßliche Leidenschaften.
Das geschwächte Moab sah seine Existenz durch die siegreichenIsraeliten, seine neuen Nachbarn, bedroht; es hatte um so mehr
p Exodus 15, 14-16.
2) S. Note 12.