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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Geschichte der Juden.

ihnl). So waren sie genöthigt, da sie weder mit den Jdumäern,noch mit den Moabitern Krieg führen sollten, auch das Gebiet Moabszu umgehen. Oestlich von den Moabitern wohnten die Ammoniter,ebenfalls Stammverwandte. Auch ihr Gebiet sollten sie nicht ge-waltsam betreten und waren gcnöthigt einen großen Bogen zumachen, um am Saume der östlichen Wüste und des bewohntenLandes sich dem Quellgebiet des Flusses Arnon zu nähern, welcheröstlich in das todte Meer abfließt.

In dieser Gegend war kurz vorher eine große Veränderungvorgegangen, welche den wandernden Stämmen zu Gute kam. Einemoritischer König Sichon hatte, wahrscheinlich vom Lande Kanaan,von jenseits des Jordans aus, einen Kriegszug gegen Ammonunternommen und ihm das fruchtbare Land an den Abhängen deslanggestreckten Landrückens am todten Meere und am Jordan ent-rissen. Die durch Wasserreichthum blühende Stadt Hesbon wurdeHauptstadt des neuen emoritischen Gebietes. Dieses erstreckte sichvon den Ufern des Arnon bis zu dem in einem abschüssigenSchluchtbette sich in den Jordan stürzenden Jabbok und umfaßteauch die Jordanau. Es war ein fruchtbarer und weidenreicher

Landstrich. Infolge dieser Niederlage wurden die Stämme Ammonund Moab von einander getrennt, die Ammoniter nach Osten ver-drängt, und die Moabiter selbst fühlten sich bedroht. An Sichon,den neuen Herrscher dieses Gebietes, richtete Mose eine Friedens-botschaft, den Israeliten freien Durchzug durch dasselbe zu gestatten,um zum Jordan zu gelangen, und von da in das Land der Ver-heißung eindringen zu können. Auch Sichon verweigerte ihn undzog mit Waffen den Stämmen entgegen, an den Saum der Wüste,wo sie lagerten. Mit Jugendmuth nahm das herangewachseneGeschlecht, ganz anders geartet als die Väter, unter seinem Führer

Worte sind gesprochen worden im Allgemeinen 1 IN«I und NINvv in der Arabah,speziell rpv bin d. h. in der Nähe des ailanitischen Meerbusens, d. h.

Kadesch in der Wüste Paran und i-sin s>w, eben Tufileh, ferner in svb wohlidentisch mit MI? Mumeri33, 2021), in ninun, das bekannt ist (s. Note 4)und endlich IN: d. h. in der Nähe der idumäischen Goldgruben. Mit

Di-Zahab ist wohl identisch NvivI INI, wo die I,XX. haben: XaiöL undvielleicht auch NIN 2 N lGenesis 36, 32).

p Richter 11, 1718, auch Deuteron. 2, 9 f., fehlt Numeri 21, 4 fg.

2) S. Note 12.