Umgehung Jdumäa's und Moabit's.
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Jdumäern wohnten die Moabiter, eine ebenfalls mit den Israelitenstammverwandte Völkerschaft. Auch an diese schickte Mose eineGesandtschaft, um freien Durchzug bittend, aber auch diese verweigerten
zwischen Zoar und Petra, so wäre ungefähr die Route gefunden, welche dieIsraeliten im vierzigsten Jahre vom Meerbusen von Ailat bis zum Arnon eiuge-fchlagen haben. Eusebius sagt sock- llaxarcks p. 299s «Lr?/ rarlr« ziirn/t/t« roö /«X-coö (Ergänzung aus Hieronymus' Uebersetzung: uunv viou-lus .... ubi asris mstalla cknmnatorum supplieiis stkocliuntur)
Trö-.ews' Ueber die Thatsache, daß in Phainon oder
Phanun oder Phcna Metallminen waren, da noch zur Zeit Diokletianschristliche Märtyrer in diese Gruben zur Strafe geschickt werden, vergl. Ritter,Sinaihalbinsel I, S. 126, wo die Belege zusammengestellt sind, und Movers,Phönicier I. S. 20, der damit die Sage von Phineus und seinen in der ErdeSchoß eingekcrkerten und gezüchtigten Söhnen und den Städten Phinion inThracien und Bethynien in Verbindung bringt. Daß Phunon oder Phinonein idumäischer Ort war, folgt aus dem Verzeichniß der idumäischen Stämme(Genesis 36,1): rpi-x. Denn die daselbst aufgezählten Stämme bezeichnen
Lokalitäten, wie in VNL5 Gatham die wichtige Station Wady GetumDatum, Jthum) wiederzuerkennen ist, welche von dem Meerbusen Ailat-Akaba und dem Gebirgspaß theils nach Osten und theils nach Westen führt,und welche die Israeliten auf ihren Zügen öfter betreten haben müssen.Vergl. Ritter das. S. 96, 306 und andere Stellen. Phunon oder Phinon, dieBergwerksstadt in Jdumäa, muß an der Ostseite des Gebirges Sei'r gelegenhaben, da die Jdumäer ihnen den Durchgang durch das Gebirge von derArabah aus nicht gestatten mochten. Haben sie ja auch Tophcl an derselbenSeite berührt (Deuteron. 1, 1): brn -^ 2 , das man in dem noch vorhandenenTafileh, Tufileh wiedererkannt hat. Haben Phunon und Tophel ander Ostseite des idumäischen Gebirges gelegen, so ist die Angabe Eusebius', daßdas in Deuteron, das. erwähnte 2 vn in in der Nähe von Phainon lag und es denNamen von den Goldgruben hat, nicht so sehr zu verwerfen. Eusebius schreibt(OnvM. das. p. 269sg. unter Art. r« /oö<7L^): ckr /«Ixori
rö /oriaoö Denn Di-Zahab
mit Dhahab zu identificiren, das weit ab südlich an der Westgrenze des ManischenMeerbusens gelegen hat, ist durchaus unstatthaft. So weit südlich sind dieIsraeliten gewiß nicht gekommen, es lag außerhalb der Route vom Sinai zurArabah; sie hätten denn von Ain-Hudhera durch das Wady Dhahab sich mehrereMeilen südlich wenden müssen (gegen Ritters und Anderer Annahme). Anderer-seits wissen wir, daß in Jdumäa Gold gegraben wurde, denn von der Stadt2 L 2 , dem idumäischen Bostra, jetzt el-Buscireh, hat im Hebräischen das Wortdie Bedeutung Gold erhalten (Hiob 22, 21—25; 36,19 "LZ für "L2; falsch istdie Ableitung von 2 L 2 „brechen", diese Bedeutung hat das Berbum keineswegs).Der erste Vers Deuteron, giebt also die Stationen näher an, wo Mose die in denvorangegangenen Büchern enthaltenen Worte gesprochen ( 2 ^ 22 ">N nhx im Gegen-satz zu der Erklärung, welche Mose im Lande Moab gegeben hat. V. 5): Jene