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Geschichte der Juden.
daher hier eine Art Binnensee. Bequeme Anfahrten gestaltetensich von selbst zu Hafenplätzen, wobei die Menschenhand nur wenignachzuhelfen brauchte. An diesem Meeresgestade erbauten sich dieKanaaniter auf einem Felsenvorsprung, der ins Meer hineinragte,früher zum Fischfang geeignet, die Stadt Sidon (Zidon), späterauf einer kleinen Felseninsel unweit der Küste die berühmt gewordeneHafenstadt Tyrus (Zor), nördlich von Sidon Aradus (Arwad)und südlich von Tyrus Akko Me). Die Bäume vom Libanonund Antilibanon (Hermon) in der Nähe lieferten hochstämmigeLedern und feste Cypressen für ihre Schiffe. Um die Kanaaniterso recht zum ersten Handelsvolke der Welt zu machen, fanden sichan den Küsten Purpurschnecken verschiedener Gattung (Dolaat,8obani), mit deren rothem Blute der glänzendste Purpur gefärbtwurde, welcher weit und breit gesucht war. Der schöne weihe Sandam Belnsflusse unweit Akko lieferte feines Glas st, ebenfallsein gesuchter Artikel in der alten Welt — der Reichthum desLandes lag im Sande an der Meeresküste st. Vermöge des aus-gebreiteten Handels war in Kanaan frühzeitig eine bequeme Art zuschreiben Bedürfnis und auch eingeführt worden. Die schwerfälligeund dunkle ägyptische Schrift mit ihren Hieroglyphen von Figurenund Zeichen, welche Verschiedenes bedeuteten und zu Mißverständ-nissen Anlaß gaben, war für ein auf Nutzen und Berechnungausgehendes Handelsvolk nicht gut zu gebrauchen. So erfandendie Kanaaniter die Buchstabenschrift des phönizischen Alphabets,welches Muster für die alten und neuen Völker wurde. Auch einbequemeres Schreibmaterial erfanden die Kanaaniter der StadtByblos (Gebell) aus Baststreifen, wovon Bücher überhaupt imAlterthum Byblen und Biblien genannt wurden. Kurz, der schmaleStreifen Landes zwischem dem Meere und dem Libanon mit feinenAusläufern wurde einer der wichtigsten Punkte auf dem Erdenrund,von wo aus die entferntesten Völker durch das Friedenswerk desHandels anfingen in Verbindung gebracht und aus der Trägheitaufgerüttelt zu werden. Die kanaanitischen Phönicier und nicht die
y klinius, bistoria naturalis V, 17, XXXVI, 65; Daoitus bistoriao 5, 7.st Den Vers Deuter. 33,19 bin iiS -22 deutet der Talmud taktvoll
auf den Glassand am Belus und die Purpurschnecke im Küstensande von derlyrischen Leiter bis Khaifa.