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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Phönicier.

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das ganze Volk zaghaft machten, das Land je einnehmen zu können.Ein Sprüchwort war im Umlaufe:Wer kann vor den Anakitenbestehen?"Wir kamen uns," sagten die Kundschafter,beiihrem Anblick wie Heuschrecken vor, und als solche erschienen wirauch ihnen" i). Sie hatten sich getäuscht. Diese Riesen erlagenspäter den israelitischen Zwergen.

Eine andere Welle von Einwohnern, die sich in dem Landezwischen dem Mittelmeere und dem Jordan angesiedelt hatten, warendie Kanaaniter, welche die Griechen Phönicier nannten, vonden vielen Palmenbäumen sc/nUvrI), die sie in deren Gebiet antrasen.Diese Völkerschaft war, wie sie selbst erzählte, vom persischen oderrothen Meere eingewandert 2). In der neuen Heimath scheinen dieKanaaniter dieselbe Beschäftigung fortgesetzt zu haben, die sie an demrothen oder persischen Meere getrieben hatten. Ihre Hauptbeschäftigungwar Schifffahrt und Handel zunächst nach den nahegelegenen Inselnund Küsten, nach Cypern, Aegypten, Afrika und von da immerweiter bis Griechenland und später noch weiter bis nach Italien,Südfrankreich, Spanien, von dem Euphrat und Tigris bis zu denMündungen der Weichsel. Die Ortslage, die sie sich gewählthatten, war ihnen für ihre immer kühnen Fahrten außerordentlichgünstig. Das große Weltmeer, welches bei den Säulen des Herkuleseinen Durchbruch machte und als Mittelmeer Europa von Afrikatrennt, machte an dem Fuße des schneebedeckten Libanon und seinerAusläufer Halt, es konnte nicht weiter Vordringen und bildet

y Numeri 13, 33; Deuteronomium 9, 2.

2j Herodot I, 1; VII, 89, Strabo I, 24. Unter Acrlnaacc oder

rothes Meer, verstanden die Alten nicht bloß das Meer zwischenAegypten und Arabien, sondern auch den Persischen Meerbusen, vielleicht auchdas ganze Meer, welches von dem einen zum anderen führt. Der Ursprung derBenennung ist heutigen Tages noch ebenso schwankend, wie zur Zeit der Grie-chen svergl. Strabo XVI, 20 und Ebers, durch Gosen zum Sinai S- 518 fg.); siewird meistens von der rothen Farbe des Meeres oder des benachbarten Bodens ab-geleitet. Es scheint aber, daß das Meer von den daran wohnenden Jdumäernlvnvdy seinen Namen hat. Die Griechen hörten den Namen von den Phöniciern, unddiese nannten es Livx v'', das idumäische Meer, übersetzten aber den Griechen«1^8 alsroth". Ob auch Uböniks spnrpurroth) ursprünglich Lvx bedeutet?iBunsen, Aegypten IV, 292). Die Jdnmäer beherrschten das rothe Meer inder vorsalomonischen Zeit. Auch am persischen Meerbusen wohnten idumäischeColonien, die und die Genesis 10,7, verglichen mit

Jeremia 49, 8, Ez. 25, 13.

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