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1 (1873) Geschichte der Israeliten von ihren Uranfängen (um 1500) bis zum Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) : nebst synchronistischen Zeittafeln
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Kanaaniter.

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plumpen Aegypter oder die phantastischen Inder waren die erstenAnreger der Gesittung.

Die Kanaaniter hatten sich nicht blos in dem fruchtbaren undso äußerst günstigen Landstrich zwischen Küste und Hochgebirgeangesiedelt, sondern hausten auch an verschiedenen Punkten desganzen Landes, das eben deswegendas Land Kanaan"genannt wurde. Ueberall, wo es fruchtbare Thäler, Oasen undwehrhafte Höhen gab, hatten sie zur Zeit des Einzugs der Israelitenbereits festen Fuß gefaßt, bis zu dem schönen Tiefthal von Sodomund Gomorrha, das einst wie einGarten Gottes" war, undspäter durch ein schreckliches Naturereigniß in das todte Meerverwandelt wurde. Sie zerfielen in verschiedene Stämme undkleine Völkerschaften, die aus unbekannten Umständen verschiedeneNamen führten. Sieben solcher kanaanitischer Stämme werdennamhaft gemacht. Die Emoriter oder Amoräer im Südenund jenseits des Jordans galten als hochstämmig und kräftig.Man sagte von ihnen:sie waren hoch wie die Cedern und starkwie die Eichen" h.

Ein anderer weniger mächtiger Stamm waren die Chititeroder die Söhne Chet, welche mit den Aegyptern vielfache Kriegegeführt haben sollen^). Die Chiwiter hausten auf dem Hermonund auch in der Mitte des Landes, die Pherisiter in der Ebenevon Israel. Von geringerer Bedeutung waren die Jebusiter,welche die Gegend inne hatten, wo später die Hauptstadt Jerusalementstand, und noch geringer erscheinen die Girgaschiter, deren Wohn-sitze sich nicht bestimmen lassen. Alle diese Namen wären unbekanntgeblieben, wenn die Israeliten nicht in dieses Land eingezogen

tz Ainos 2, 9.

-j Wenn die Aegyptologen richtig lesen, so führte schon der ägyptische KönigSethos der XIX. Dynastie Kriege mit den Cheta, Dunsen Aegyptens StelleIV, 176 fg. Brugsch, Ilistoiro ci'blAz-pts p. 132 fg. Als Könige der Chcta werdengenannt: Sepalulu, sein Sohn Ma-nr-schar und dessen zwei Söhne Ma-nth-nnr und Chetasar sdas. p. 147fg.s. Mit diesem letztcrn führte Sesostrisder Große oder Ramses II Wiamun) Krieg und schloß mit ihm ein Bündniß.Indessen ist es sehr zweifelhaft, ob darunter die Söhne Chet zu verstehen sind.Ncrgl. Note 4. Die kanaanitischen Völkerschaften zu lokalisiren und ihreBenennung von ihrem Aufenthalte abznleiten, ist eine vergebliche Mühe. DieBewohner von Sichern werden bald Chiwi sGenesis 34, 2j bald Emori ge-nannt (das. 48, 22>; ebenso die Gibeoniten lJosua 9, 7, Samuel II, 21, 2).