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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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Stt Ijajl SÄedft," fagte er,fo ftnb bie Släntter befdjaffcn,bic «bet baä Süü 3 uttfevä SbgTingS entfdfeibcn müden, ©er ^eiligeSDiarcuä vergebe ben äJlipbrattd' feines verehrten dtamenS unb besfd)tt(5e fie mit bet .Straft feines ©ebeteS!"

ffiater, ftnb mir miirbig, mef)t gu erfaßten »ütt bent, maä©u fat)jl?"

,,©te ©ehetiitiiiffe be3 SBeidjtfliihlä ftnb heftig, mein ©üf)tt;bod) mar bies eine SSeirtjre, bte Sebenben unb nid)t bie ©übten gubefd)ümen."

©arait erlernte icO bie btoben mieber!" (®enti begcidfitettbie Steiften ben Statt) bet ©reiinätiner.) ,,3af)te lang I;aben fie mitmeinen dtedden gefrielf, um it;ve eigennützigen ?(bftcf)ten gu erreichen,ja, gu meiner ©djattbe tttttp id) cS geftet;n, fte ifiabcn mich, um©eredjtigteit gu erlangen, gu einer Unferttjünigfeit vermocht, bieeben mentg mit meinen @efüt)ten, alä mit meinem Gtljataüctübereinfiimmt."

Olidjt bod), ©antiKü, ©u bift biefer Ungeredjfigfeit gegen bid)felbjt nidft fähig!"

©« ifi eine fchtedlidje Stegierung, ©fjeucrfic, unb if)te grüdjteftnb gleich fdfäbltd) für ben £errfd)er nnb ben tlutertf)an. ®te größteoder @efat)ren, bet g(ud) bes ©eheiiitnijfea bei if;ren 91bftd)ten,ihren ^unblutigen unb itjrer a3erantmürtiid)teit taflet auf ihr."

®u fbridfjl mal;r, mein ©oljn; e3 giebt teilte anbere ©idjersheit gegen Sebritdttng unb Unrecht in einem Staate, als bie jjurdft©ottcS über bic gurdjt »ut Stenfdjen. Sun ber erfieteit roeipffienebig nichts, beim gu viele ©ecten theiien bie ©dfutb feiner©üiiben; unb maä bie letztere anbetriff, ftnb feine ©f) a ^ cn Sittenverbürgen."

gut SDlenfdjen, bte unter fflenebtgS ©efe^en leben, ifi baSeine tühne ©ftradje," bemerfte Sünna glütinbe, furd)tfam um fid)blidenb.Sa mir in ber ©taatSüermattung meber ctmaä änbcritnach »erbeffern tonnen, füllten mir liebet gang batüber fdnueigett."