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15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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Sltenit wir bie 2tlad)t beS ©taatörathS nicht gu ätibcvn »er*mögen, fo Fönnen wir if)t bocft vietteicht entgehn," antwortete ©on©amitto Fjaflig, jebod) mit gebämbfter Stimme. Ftiacbbem er, betSicherheit Wegen, baö ffenfter jugemnetjt, warf et feine ©liefe aufbie verriebenen ©[;iiren beS SimmerS unb fragte:können @iefiep auf bie ©reue b?r ©ienet vetlaffen, ©oiina gtorinbe?"

©et weitem niept, ©ignot; wir I;aben gwar einige alte, be*währte Sicner, bod) Ijaben wir auch fotdfe, bie ber ©enator ®ra*benigo erwählte, unb bie opne 3wetfel nichts ats SffierFgeuge beS©taats ftnb."

Stuf biefe SBeife erforfdjeu fte alte gmnitiengeF;eimniffe! 3cpbin gcjWungen, ©augenitFjtfc in meinem ©afafi 51 t unterhalten, Vonbenen idf recht gut weip, bap es it)te SJtiethtinge ftnb; unb bentiochftnb icf) «S beffer, gu ttjun als bemerfte td; ihre Slbficpten nicht,bamit fte mich nicht auf eine SLßeife umgeben, bie fleh minber leichterrathen läpt. ©tauben Sie, SBater, bap meine ©egenwart pit*ben ©bionen entgangen ift?"

@S Ware gu gewagt, fiep barauf git »erlaffen. Stiemaub fahuns hereinfoinmen, bünft mich, beim Wir beniesten ben geheimen©ingang; hoch Wer ift fidjer, unbemerft gu fe^n, wenn jebcS fünfteStuge ein SWiethting ift!"

®ie erfchrecite Sioletta legte ihre §anb auf ben Stritt ihres©etiebten.

SSietteidjt wirft $u fetbft in biefetn Stugenblicf beobachtet,"fagte fte,unb ftpon heimlich gut ©träfe verurtheilt!"

33in idj gefepen, fo gWeifle niept, @t. SftarcuS Wirb eine foFuhne ©mmifebung in feinen SBitten nie »ergeben. Unb bennoch,fnpe ©ioletta, um ©eine ©unft git gewinnen, pat bie ©efapr nichtsgu bebeufeit; auch eine nod) weit gtöpere Fönnfe mich nicht ab*bringen von meinem S3orhaben."

©ie unerfahrnen unb vertrauenSvolteu ©eeten paben meine