Druckschrift 
15 (1843) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
Entstehung
Seite
95
Einzelbild herunterladen
 

95

©efitfytc burd) attju Vertraute Sefanntfdjaft mit betn ©djidfale bet©dfmachcit an ihrer 9ie{jbavfeit fd)on verloren haben.

3ßec ba« menfriflidje geben unb feine 93evtjältnifTe onö einemJjüljern ©tanb|nmft Betrachtet, ber mürbe in Slntonio ba« viif)venbeSBilb einer Statur crblicft haben, beten ebler ©tolj von beit Stilbsfaien ber SPelt pcl) ntd)t gatij untetbriiden lieji; bie Sl(ltag«ntenfd)en,Weldje feine anberc Stothmenbigfeit fennen al« bie jufälligeit Ginsridftungen ber (Sefellfdjaff, ju bet fie gehören, haften fjter nur einenmütrifchen, nnjufriebenen Sfenfdjen gefehcit, beffeit unruhige fProjeftenur butef; h e ftf anle ©croalt gebänbigf worben. Gin tiefer ©eufjerfäntpfte ftd) au« ber SBruft be« alten Staune« ^errur, bann ftricher ftd) bie iwenigen Jpaare, Weiche bie Seit ihm noch gelaffen hatte,hob feine SJtü^e vom fpjTafter auf unb wollte forfgehen.

,,©u bijt fpät auf, Sintonio," ertönte eine ©timme biefjt nebenihm. ,,®ie gifdfe ntüffeu hoch int greife flehen, ober ©u nutpteinen guten gang gefhan haben, baff ©u bei ©einem (Sewetbe nochin biefet freiten ©tunbe ©ich > n ber fJStajja ju erlufiigen Seit finbeft.®u hörfi, e« fchiägt eben bie fünfte ©tunbe ber Stacht."

©er gifdfer brcljte beu jtobf nach ber ©eite h> n ' unb blicfteben Stebenben, weichet maöfirt war, einen Siugenblicf gleichgültigan, bann antwortete er:

®a ©u mich feunft, fo Weipt ©u Wal)vfcbeinticb auch, bapmeiner nur eine leere Sßohnnng wartet. 3ßenn ich Sir fo befanntbin, fo ijl ®ir ja wohl auch bie Unbiii nicht uubefaunt geblieben,Welche mit wiberfaljren."

äßet hat ©ich beleibigt, guter gifcher, bap ®u felbft unterben gcnPctn be« ©oge fo fühn bavon fprichft?"

®cr ©taat."

»Sa« ift eine bteifie Stebe für ba« Dljr be« heiligen Starcu«!3u laut geft>rod;en, fönnte pe ben Cöwen bort jum Sotne reigen,äßeffen flcigft ®u bie Stepublif beim an ?"

güht mich nur hi" i u ®enen, bie ®id) fcfjicfett, fo will ich