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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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das Echo des Zapfenstreichs in den Bergen, daß man keine Störungzu besorgen hatte. Der Stern, welcher Hist's Führer gewesen war,stieg über einer so stillen Scene auf, als ob die Ruhe der Naturnie durch das Treiben oder die Leidenschaften der Menschen wäregestört worden. Eine einfache Schildwache, zu Zeiten abgelöst,schritt die Nacht über auf der Plattform hin und her; und derMorgen ward, wie gewöhnlich, durch das kriegerische Schlagen derReveille eingeleitet.

Militärische Genauigkeit war jetzt an die Stelle des unstete»,fahrigen Treibens der Grenzmänner getreten, und als ein hastigesund frugales Frühstück eingenommen war, begann die Truppe nachder Küste auszubrcche» mit einer Regelmäßigkeit und Ordnung,welche weder Lärm noch Verwirrung aufkommen ließ. Von allenOfficieren blieb nur Warley. Craig führte die vorangegangueAbtheilung; Thornto» war bei den Verwundeten, und Grahamhatte natürlich seine Kranken begleitet. Auch Hutter's Schrank,nebst allen seinen werthvolleren Habseligkeiten, war weggebrachtworden, und Nichts zurückgeblieben, was sich der Mühe des Trans-ports verlohnte. Judith war froh, z» bemerken, daß der Capitänihre Gefühle achtete, und sich ganz mit den Pflichten seinesCommandvs beschäftigte, während er sie ihren Empfindungen undihrer eignen Einsicht und Klugheit überließ. Es war die allge-meine Voraussetzung, daß der Platz ganz verlassen werden solle;aber außer diesem wurden keine Aufklärungen weder verlangt nochgegeben.

Die Soldaten schifften sich auf der Arche ein, ihren Capitainan ihrer Spitze. Er hatte Judith befragt, in welcher Weise siezu reisen wünschte, und als er ihren Wunsch vernahm, mit Histbis zum letzten Augenblick zu bleiben, belästigte er sie weder mitBitten, noch verletzte er sie durch Ertheilung von Rath. Es warnur Ein sichrer und bekannter Weg an den Mohawk; und dortzweifelte er nicht, daß sie sich zur geeigneten Stunde in guter