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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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schloffen schien. Es dauerte einige Zeit, bis man ihn von ihrlosmachen konnte. Zum Glück für den Gefangnen war ihre Wuthblind, denn seine gänzliche Hülfloffgkeit hätte ihn ihr völlig preis-gegeben: wäre sie besonnener gewesen, so hätte sie ihm den Todbringen können, ehe zu Hülfe zu eilen möglich war. So abergelang es ihr nur, ihm ein paar Hände voll Haare auszuraufen,ehe die jungen Männer sie von ihrem Opfer wegrissen.

Die der Sumach widerfahrene Beschimpfung galt als eineBeleidigung des ganzen Stammes, jedoch nicht sowohl wegen derAchtung, die man für das Weib hegte, als in Betracht der ver-letzten Ehre der huronischen Nation. Sumach selbst galt allgemeinfür so herb und so sauer wie die Beere, von der sie ihren Namenhatte; und jetzt, nachdem ihre großen Beschützer, ihr Gatte undihr Bruder beide dahin waren, gaben sich Wenige mehr Mühe,ihre Abneigung gegen sie zu verbergen. Doch aber war es einEhrenpunkt geworden, das Bleichgesicht zu strafen, das ein huro-nisches Weib verschmähte, und zumal Einen, der ganz kaltblütiglieber sterben wollte, als dem Stamme die Last einer Wittwe undihrer Kinder abnehmen. Die jungen Männer zeigten eine Ungeduldmit der Marter zu beginnen, welche Rivenoak verstand, und daseine ältern Genossen keine Neigung verriethen, einen längernAufschub zu gestatte», sah er sich genöthigt, das Zeichen zu gebenzum Anfang des höllischen Werkes.