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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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um den größten Jäger, der nach allgemeiner Annahme damals inder ganzen Gegend lebte, für seine Nation, so wie auch einenGatten für ein Weib zu gewinnen, das, wie er wohl fühlte, sehrlästig und beschwerlich werden konnte, wenn man ihre Ansprüchean die Aufmerksamkeit und Vorsorge des Stammes irgend übersah.

Diesem Plan gemäß war die Sumach insgeheim angewiesenworden, in den Kreis vorzutreten, und den Gerechtigkeitssinn desGefangenen anzusprechen, ehe die Bande zu dem letzten Versuchschritt. Das Weib willigte nicht faul ein; denn es lag ein ähn-licher Reiz darin, das Weib eines unter den Frauen der Stämmeberühmten Jägers zu werden, wie etwa die Schönen in einemmehr verfeinerten Zustand empfinden, wenn sie ihre Hand reichenMännern geben. Da die Pflichten einer Mutter als alle andreRücksichten auswiegend galten, empfand die Wittwe nichts von derVerlegenheit bei dem Vortrag ihrer Ansprüche, deren selbst eineGlücksjägerin unter uns sich doch nicht erwehren würde. Wie siedaher vor der ganzen Truppe vortrat, rechtfertigten die Kinder,die sie an der Hand führte, Alles, was sie that, vollkommen.

Ihr seht mich vor Euch, grausames Bleichgesicht," beganndas Weib;Euer Geist muß Euch mein Anliegen sagen. Ichhabe Euch gefunden: ich kann nicht finden den Iboup llerviernoch den Panther. Ich habe sie gesucht im See, in den Wäldern,in den Wolken. Ich weiß nicht zu sage», wohin sie gegangen sind."

Niemand weiß es, gute Sumach, Niemand weiß es," fiel derGefangne ein.Wenn der Geist den Körper verläßt, geht er ineine Welt über, welche jenseits unsrer Erkenntniß liegt, und dasKlügste für die Zurückgebliebenen ist: das Beste zu hoffen. OhneZweifel sind Eure beiden Krieger nach den glücklichen Jagdrevierengegangen, und seiner Zelt werdet Ihr sie wieder sehen in ihrembessern Zustand. Das Weib und die Schwester von Tapfer« mußeinem solchen oder ähnlichen Schluß ihrer Laufbahnen auf Erdenentgegengcsehen haben."