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einer Lage — halb stehend, halb von seinen Banden gehalten, umder kommenden Scene so gut er konnte die Stirne zu bieten.
Ehe man irgend zum Aeußersten schritt, war es Nivenoak'SWunsch, seines Gefangnen Entschlossenheit auf die Probe zu stellendurch Erneuerung des Versuchs zu einem gütlichen Vergleich. Dießkonnte nur auf Eine Weise geschehen, da die Einwilligung derSumach unerläßlich war, wenn es zu , einem Vergleich über ihrRecht auf Rache kommen sollte. In dieser Absicht ward denn zu-nächst das Weib aufgefordert vorzutreten, und selbst ihr Interessezu wahren; da man annehmen konnte, daß Niemand bei dieser Ne-gotiation eine wirksamere Rolle würde spielen können, als die Haupt-person selbst. Die Indianerinnen sind als Mädchen gewöhnlichmild und nnterwürfig, mit musikalischem Ton, angenehmen Stimmenund lustigem Lachen; aber Mühseligkeiten und Leiden berauben sieder meisten dieser Vorzüge, bis sie nur ein Alter erreichen, das dieSumach lange schon überschritten batte. Ihre Stimmen rauh zumachen, erforderte es, so mochte es scheinen, lebhafte, bösartigeLeidenschaften, obwohl in der Aufregung ihr Kreischen zu einemhinlänglichen Grade von gellendem Mißton sich erheben kann, nmihre Ansprüche auf den Besitz dieser unterscheidenden Eigenthüm-lichkeit des schönen Geschlechts sicher zu stellen. Die Sumach warjedoch nicht ganz ohne weibliche Reize, und hatte noch vor so kurzerZeit unter ihrem Stamme für schön gegolten, daß sie noch nichtin ihrem ganzen Umfang die Wirkungen erkannt hatte, welche Zeitund Mühseligkeit bei Männern so gut wie bei Frauen hervorbringcn.Auf Nivcnoak'S Veranstaltung hatten einige der Weiber nm sie herdie ganze Zeit über sich Mühe gegeben, die einsam stehende Wittwezu bereden, es sey noch Hoffnung, den Wildtödter zu vermögen,lieber in ihren Wigwam, als in die Welt der Geister einznziehen,und dieß mit einem Erfolg, den frühere Symptome kaum hättenerwarten lassen. Alles dieß war die Folge eines Entschlusses vonSeiten des Häuptlings, kein geeignetes Mittel unversucht zu lassen,