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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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zu sehe». Er grunzt schon wie ein Schwein; wenn die Hnronen-Weiber anfangen, ihn zu quäle»/ wird er schreien wie das Jungeder Panthcrkatze. Er ist ein delawarischcS Weib/ gekleidet in dieHaut eines Uengeese!"

,/Schwatzt wie Ihr wollt/ junger Mann; schwatzt wie Ihrwollt," versetzte Wildtödter unbeweglich;Ihr versteht es nichtbesser und ich kann cs übersehen, Schwatzen mag Weiber belusti-ge», aber kann schwerlich Messer schärfen, Feuer heißer, oderWüchsen sichrer machen."

Rivenoak legte sich jetzt dazwischen, verwies der Nöthen Kräheihre voreilige Einmischung, und wies dann die geeigneten Personenan, den Gefangnen zu binden. Diese Maßregel ward ergriffennicht aus Bcsorgniß, er möchte entfliehen, oder sofern man jetzt schondie Nothwendigkeit davon erkannt hatte, weil er nicht im Standegewesen wäre, die Martern mit freie» Gliedern auSznhalte», sondernmit der stnnrcichen Absicht, ihm seine Hülflostgkeit recht fühlbar zumachen, und seine Entschlossenheit dadurch allmälig zu lähmen, daßman sie so zu sagen Schritt für Schritt untergrub. Wildtödterwidersetzte sich nicht. Er bot seine Arme und Beine willig, wennauch nicht freudig, den Bastscilen dar, welche ans Befehl des Häupt-lings so darum gebunden wurden, daß sie möglichst wenig Schmerzenverursachten. Diese Anweisungen waren geheim und in der Hoff-nung gegeben, der Gefangene würde sich am Ende jede ernste kör-perliche Marter ersparen, durch seine Einwilligung, die Sumachzum Weib zu nehmen. Sobald Wildtödter hinlänglich mit Bastgebunden war, um ein lebhaftes Gefühl von Hülflostgkeit in ihmzu erwecken, ward er an einen jungen Baum im buchstäblichenSinne geschleppt und daran so angebunden, daß er sich in der Thatebensowenig rühren als fallen konnte. Die Hände wurden flach andie Beine gelegt, und überall Seile darüber gezogen, dergestalt,daß der Gefangene mit dem Baume wie verwachsen schien. Dannward ihm seine Mütze abgenommen, und er blieb dann in