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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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eine» Bruder und einen Gatten. Sie hatte auch Kinder. DieZeit ging hin, und der Gatte brach auf nach den glücklichen Jagd-revieren, ohne Lebewohl zu sagen; er ließ sie allein mit seinenKindern. Das konnte er nicht ändern, sonst hätte er eS nicht ge-than; der Lvup Oorvier war ein guter Gatte. Es war lustig, dasWildpret, und die wilden Enten und Gänse, und Bärenffeisch zusehe», das Winters in seiner Hütte hing. Es ist jetzt dahin; eshält sich nicht bei warmem Wetter. Wer soll cs wieder bringen?Manche dachten, der Bruder werde seiner Schwester nicht vergessen,und er würde im nächsten Winter sorgen, daß die Hütte nicht leerbleibe. Wir glaubten dieß; aber der Panther brüllte und folgtedem Gatten auf dem Pfade des Todes. Sie wetteifern jetzt Werzuerst die glücklichen Jagdreviere erreiche. Einige meinen, derLuchs könne am schnellsten laufen, und Einige, der Pantherkönne am weitesten springen. Die Sumach meint, Beide wer-den so schnell und so weit reisen, daß Keiner je zurückkommc.Wer soll sie und ihre Kinder ernähren? Der Mann, der ihrenGatten und ihren Bruder ihrer Hütte verlassen hieß, damit fürihn Ranm würde hineinzngehen. Er ist ein großer Jäger, undwir wissen, daß das Weib nie Mangel leiden wird."

Ja, Hurone, das ist bald abgemacht nach Euren Begriffen:aber den Gefühlen eines weißen Mannes geht cS leidig gegen denStrich. Ich habe von Männern gehört, welche ihr Leben aufdiese Weise retteten, und ich habe Solche gekannt, die den Todeiner solchen Art von Gefangenschaft vorziehen würden. Was michbetrifft, ich suche mein Ende nicht, aber ich suche auch die Ehe nicht."

Das Bleichgesicht wird sich dieß bedenken, während meineLeute sich zur Bcrathung anschicken. Man wird ihm sagen, wasgeschehen wird. Er bedenke, wie hart cs ist, einen Gatten undeinen Bruder zu verlieren. Geht; wenn wir Euch vor uns sehenwollen, wird man den Namen Wildtödter rufen."

Dieß Gespräch war ohne alle Zeugen in der Nähe der beiden