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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Gefangener, und Ihr werdet, hoff ich, gestehen, daß ich ebensotüchtig darin bin, ans der Haft zn brechen, als Urlaube zn halten."

Mein junger Freund ist ein Elcnthier!" rief der Hurone.Seine Beine sind sehr lang; sie haben meinen jungen MännernMuhe gemacht. Aber er ist kein Fisch; er kann seine» Weg imSee nicht finden. Wir schosse» ihn nicht; Fische sängt man inNetzen, und tödtct sie nicht mit Kugeln. Wenn er wieder einElenthier wird, wird er wie ein Elenthicr behandelt werden."

Ja, schwatzt nur, Rivenoak; rühmt und benutzt Euren Vor-jheil. Es ist Euer Recht, denke ich, und ich weiß, es ist EureGabe. Neber den Punkt werden wir nicht weiter Worte wechseln;denn alle Menschen dürfen und müssen ihren Gaben folgen. In-dessen, wenn Eure Weiber anfangen, mich zu necken und zu schmähen,was, wie ich glaube, bald geschehen wird, so mögen sie bedenken,daß, wenn ein Bleichgesicht sich um sein Leben wehrt, so lang esrecht und mannhaft ist, er auch mit Anstand es fahren zn lassenweiß, wenn er fühlt, daß die Zeit gekommen. Ich bin Euer Ge-fangener; thut Euren Willen an mir."

Mein Bruder hat einen langen Lauf gemacht auf den Bergenund eine angenehme Fahrt auf dem Wasser," versetzte Rivenoakmilder, und lächelte dabei in einer Art, die,, wie der Andere wußte,friedliche Absichten verrieth.Er hat die Wälder gesehen; er hatdas Wasser gesehen; wo gefällt es ihm am besten? Vielleicht hater genug gesehen, um seinen Sinn zu- ändern und ihn geneigt zumachen, Vernunft zu hören."

Sprecht, Hurone, Ihr habt Etwas in Gedanken, und jeeher cs gesagt ist, um so eher habt Ihr meine Antwort."

Das ist gerade herausgesprochen! In den Reden meinesFreundes, des Bleichgesichts, sind keine krummen Windungen, ob-wohl er ein Fnchs ist im Laufe». Ich will zu ihm sprechen! seineOhren sind jetzt weiter offen als zuvor, und seine Augen sind nichtverschlossen. Die Sumach ist ärmer als je. Früher hatte sie