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zum Trinken. Doch drängten die Augenblicke, und bald stand erneben dem Canoe. Der erste Blick zeigte ihm, daß die Ruderwaren weggebracht worden. Das war ein harter Schlag für seineHoffnungen nach allen seinen Anstrengungen, und einen Augenblickdachte er daran, umznkehren, und seinen Feinden die Stirne zubieten, indem er mit Würde wieder in die Mitte des Lagersschritte. Aber ein höllischer Schrei, wie allein die amerikanischenWilden ihn ausstoßen können, verkündigte das rasche Herankommenseiner Verfolger, und der Instinkt des Lebens siegte. Sich gehöriganschickend, und dem Bug des Canves die rechte Richtung gebend,sprang er in das Wasser, trieb das Canoe vor sich her, bot alleseine Kraft und Geschicklichkeit zu einer letzten Anstrengung auf,und ließ sich dann vorwärts auf den Boden des leichten Fahr-zeugs fallen, so daß er seinem Lauf keinen wesentlichen Eintragthat. Hier blieb er ans dem Rücken liegen, sowohl um wiederzu Athem zu kommen, als auch um sich gegen die tödilichenBüchsen zn decken. Die Leichtigkeit, welche beim Rudern derCanoes so vortheilhaft war, wirkte jetzt ungünstig. Das Materialwar so federleicht, daß das Boot keine Wucht hatte, sonst hätte esder Stoß ans diesem ruhigen und glatten Wasser in eine Entfernung von der Küste getrieben, bei der man sicher mit den Händenhätte rudern können. Hätte er es einmal so weit gebracht, sohoffte Wildtüdter weit genug zn kommen, um die AufmerksamkeitChingachgook's und Judith's aus sich zu ziehen, die ihm unfehlbarmit andern Canoes zu Hülfe kommen würden, wo er sich dannalles Gute versprechen konnte. Wie der junge Mann auf demBoden des Canoes lag, beobachtete er dessen Bewegungen, indemer die Wipfel der Bäume am Berg studirte, und aus der Zeitund dem Grad der Bewegung auf seine Entfernung vom Landeschloß. Die Stimmen an der Küste wurden jetzt zahlreich, und erhörte davon sprechen, das Floß zu bemannen, das zum Glück für