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keine Wahl als ihm z» folgen. Der Schrank ward geschloffen »ndverwahrt, und sie trennten sich schweigend; sie ging, um nebenHist und Hetty ihr Lager einzunehmen, und er suchte sich einenTeppich auf dem Boden der Cajüte, worin er war. Es dauertekaum fünf Minuten, so lag der junge Mann schon in tiefemSchlafe; das Mädchen aber wachte noch lange. Sie wußte selbstnicht, sollte sie bedauern oder sich freuen, daß ihr nicht gelungen,sich verständlich zn machen. Einerseits war ihrem weibliche» Zart-gefühl ein Opfer erspart, andererseits aber empfand sie den Ver-druß, ihre Hoffnungen vereitelt, oder doch hinausgeschoben zusehen, und die Ungewißheit einer so dunkel aussehenden Zukunft.Dann kam der neue Entschluß und der kecke Plan für Morgen;und als Schläfrigkeit ihr endlich die Augen schloß, war das Letzte,was sie noch schauten, ein Bild des glücklichen Erfolges, das ihrePhantasie unter dem Einffuß eines sanguinischen Temperamentsund einer glücklichen Erfindungsgabe entwarf und ausmalte.
Fllilfuiidzwcinzigstes Kapitel.
Doch Mutter, jetzt ei» Schatte» fälltAuf meiner Träume goldnen Schein;
Und eine schwarze Wolke hülltDes Dasetzns kurze» Nest mir ein!
Nicht Lied, nicht Echo tönt mir mehr;
Der funkelnde Quell im Innern leer;
Margaret Davidson.
Hist und Hetty erhoben sich mit dem wiederkehrenden Licht,und verließen Judith noch in Schlaf versunken. Die Ersterobrauchte nur eine Minute, um ihre Toilette zu vollenden. Ihrlanges, kohlschwarzes Haar war bald in einen einfachen Knotengeordnet, das Caliko-Gewand eng um ihren schlanken Leib gegür-tet, und ihre kleinen Füße in ihren lustig gezierten MvccassinsDer Wildtödtcr. 3. Aufl. Z 5