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Schritte zu einer Heirath zum Erstaunen, um nicht zu sagen:Entsetzen, ihrer Tochter; und es war ihr in der That ein Trost,als sie in den früheren Briefen dieses unglückseligen Weibes schonSpuren von dem entdeckte, was ihr als Wahnsinn anfstel, oder alseine krankhafte Gemüthövcrfajsung, die an jenen entsetzlichen Zustandgrenzte. Die Antworten Hovey's waren plump und verriethenMangel an Bildung, obgleich sie ein hinlängliches Verlangen aus-sprachen, die Hand einer Frau von ausnehmenden persönlichenReizen zu erlangen, deren große Verirrung er geneigt war zuübersehen in Betracht des Vortheils, eine ihm in jeder Hinsichtüberlegene Gattin zu besitzen, die zudem, wie es schien, nicht ganzohne Geld war. Das klebrige von diesem Theile des Briefwechselswar kurz, und beschränkte sich bald auf einige wenige Mittheilun-gen über Gcschäftssachcn, worin das unglückliche Weib den ab-wesenden Gatten zur Eile antrieb in seinen Vorbereitungen, eineWelt zu verlassen, die, wie man anzunehmen Grund genug hatte,für das Eine von Beiden ebenso gefährlich, als für das Andereunangenehm war. Aber Ein Ausdruck war ihrer Mutter entschlüpft,woraus Judith den Beweggründen, die sie veranlaßt«!, Hutteroder Hovey zu heirathen, auf die Spur kam; sie fand diese indem Gefühl der Erbitterung, das so oft die Mißhandelten verleitet,sich selbst Leiden zuzufügcn, um so feurige Kohlen auf das Hauptderjenigen zu sammeln, durch welche sie gelitten haben. Judithhatte genug von dem lebhaften Geist dieser Mutter, um dieß Ge-fühl zn begreifen, und einen Augenblick sah sie die ausnehmende Thor-heit ein, welche solche rachsüchtige Gefühle die Oberhand gewinnen ließ.
Hiermit hörte der historische Theil der Papiere, wenn manso sagen darf, auf. Unter den vermischten Bruchstücken jedochwar eine alte Zeitung, einen Aufruf enthaltend, der eine Beloh-nung bot für die Festnehmung gewisser, mit Namen aufgeführterFreibeuter, worunter auch Thomas Hovey. Die Aufmerksamkeitdes Mädchens ward auf diesen Aufruf und auf diesen Namen