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Trost! — und Nichts, was Du sagen oder thuu kannst, wird sielächeln machen, wie sie im Leben bei Deiner guten Aufführung zulächeln pflegte."
„Du weißt das nicht, Judith. Geister können sehen, undMutter sieht vielleicht so gut als irgend ein Geist. Sie sagte unsimmer, Gott sehe Alles was wir thuu, und wir sollten Nichtsthnn, ihn zu beleidigen; und jetzt, nachdem sie uns verlassen hat,will ich mich bestreben, Nichts zu thuu, was ihr mißfallen könnte.Denke, wie ihr Geist trauern und sich bekümmern würde, Judith,wenn sie Eine von uns thnn sähe, was nicht recht wäre, undGeister sehen ja doch auch: besonders die Geister von Eltern,welche in Sorgen sind um das Wohl ihrer Kinder!"
„Hettv, Hetth — Du weißt nicht was Du sagst!" murmelteJudith, beinahe leichenfahl von innerer Bewegung. „Die Todtenkönnen nicht sehen, und wissen Nichts von dem, was hier vor-geht! Aber wir wollen hievon nicht weiter reden. Die Leichnamevon Mutter und Thomas Hntter liegen bei einander im See, undwir wollen hoffen, daß die Geister von Beide» bei Gott sind.Daß wir, die Kinder von Jenen, auf Erden zurückbleiben, ist ge-wiß; wir sollten aber jetzt auch wissen, was wir in der Zukunftansangen werden/^'
„Wenn wir auch nicht Thomas Hutter's Kinder sind, Judith,wird uns doch Niemand unser Recht ans seine Habe bestreiten.Wir haben das Castell, und die Arche, und die Canoes, und dieWälder und die Seeen, gerade wie wenn er noch lebte; und waskann uns hindern, hier zu bleiben und unser Leben hinzubringengerade so wie bisher?"
„Nein, nein — arme Schwester, das geht nicht mehr. ZweiMädchen wären hier nicht sicher, sollte eö auch diesen Huroneunicht gelingen, uns in ihre Macht zu bekommen/j Selbst Vaterhatte manchmal Alles, was in seinen Kräften stand, zu thun, umauf dem See unangefochten zu bleibe»; und uns würde es ganz