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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Canoe in Bereitschaft, und ich will Hnrrh und den Indianern unsreWünsche sagen."

Dieß war bald und ohne Weitläuftigkcit gctha»; die Archeentfernte sich unter gemessenen Schläge» der großen Ruder etwahundert Schritte weit non dem Platz, und die Mädchen blieben,fast wie in der Luft schwimmend, über der Bcgräbnißstätte derTodten, so schwebend war das leichte Fahrzeug, das sie trug,und so durchsichtig das reine Element, auf dem cs ruhte.

Der Tod des Thomas Hutter," begann Judith nachdemeine kleine Pause ihre Schwester vorbereitet hatte, ihre Mitthei-lungen aufzunehmen,hat alle unsre Aussichten verändert, Hetth.Wenn er nicht unser Vater war, so sind wir doch Schwestern,und müsse» gleiche Gesinnungen haben und miteinander leben."

!Wie weiß ich, Judith, ob Du nicht ebenso froh seyn würdest,zu erfahren, daß ich nicht Deine Schwester seh, wie Du es darüberbist, daß Thomas Hutter, wie Du ihn nennst, nicht unser Vaterwar? Ich bin nur halb klug, und wenige Leute haben eine Freudean halbklugen Verwandten; und dann bin ich nicht schönwenigstens nicht so schön wie Du und D» wünschest Dir vielleichteine schönere Schwester."

Nein, nein, Hetth. Du und Du allein bist meine Schwester mein Herz und meine Liebe zu Dir sagen mir das und Mutterwar meine Mutter auch darüber bin ich froh und stolz; dennsie war eine Mutter, auf die man stolz sehn durfte; aber Vaterwar kein Vater!"

Still, Judith! Sein Geist ist vielleicht in der Nähe; eswürde ihn schmerzen, seine Kinder so reden zu hören, und dazunoch über seinem Grabe. Kinder sollten die Eltern nie betrüben,sagte mir die Mutter oft, und besonders nicht, wenn sie todt sind!"

Arme Hetth! Sic sind vielleicht über alle Sorgen in Be-ziehung auf uns erhaben! Nichts, was ich sagen oder thun kann,wird Mutter jetzt mehr betrüben darin liegt wenigstens einiger