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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Antrag betroffen; und nie hatte er im Ernst es für möglich ge-halten, daß Judith sich weigern würde, ras Weib des schönstenMannes auf der ganze» Grenze zu werden. Jetzt, als diese Wei-gerung kam, und das in so cntschiedncn Ausdrücken, daß alle Spitz-findigkeiten außer Frage gestellt waren, war er, wenn nicht eigentlichbetäubt und verwirrt, doch so gekränkt und überrascht, daß er keineLust zu einem Versuch fühlte, ihren Entschluß wankend zu machen.

Der Glimmerglas hat jetzt keine große Anziehungskraft fürmich," rief er aus, nachdem er eine Minute geschwiegen.Deralte Tom ist dahin, die Hnronen sind in solcher Menge auf denKüsten, wie Tauben in den Wäldern; und überhaupt wird es nach-gerade ein unlieblicher Platz."

Dann verlaßt ihn. Ihr seht, er ist von Gefahren umgeben,und es ist kein Grund vorhanden, warum Ihr Euer Leben fürAndere anf'S Spiel setzen solltet. Auch wüßte ich nicht, wie Ihruns einen Dienst leisten solltet. Geht, heute Nacht noch; wirwollen Euch nie anklagen, etwas Undankbares oder Unmännlichesgcthan zu haben."

Wenn ich gehe, so ist cs mit schweren, Herzen, Enrethalb,Judith; ich nähme Euch lieber mit."

Davon kann jetzt nicht mehr die Rede sehn, March; aber ichwill Euch an's Land setzen in einem der Canoes, sobald es dunkelist, und Ihr Euch nach der nächsten Garnison flüchten könnt. WennIhr das Fort erreicht, wenn Ihr »ns könntet eine Truppe schicken"

Judith crstarbcn die Worte im Munde, denn sie suhlte, daßes dcmüthigend für sie sey, sich so de» Bemerkungen und Glosseneines Mannes preiszugeben, der ihr Benehmen gegenüber Allendenen, die in den Garnisonen sich befanden, eben nicht im günstig-sten Licht anzusehen geneigt war. Hnrry aber faßte die Jree auf;und ohne sie zu verdrehen, wie das Mädchen fürchtete, antworteteer in diesem Sinne.

Ich verstehe, was Ihr sagen wolltet, und warum Ihr es