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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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bestimmten jungen Weibe, so ist es vernünftig, anznnehmen, daßer viel ans sie hält."

Wahr wahr, Hnrrydas Alles habt Ihr mir oft undviel gesagt."

Nun, wenn cs angenehm ist, so sollte ich meinen , ein Weibkönne cs nicht zu oft hören. Alle sagen mir, das sey die Art EuresGeschlechtes Nichts gefalle Euch inehr, als wenn man Euch hundertund aber hundert Mal wiederhole, daß man Euch gern habeausgenommen das, daß man Euch von Eurer Schönheit spreche."

Ohne Zweifel wir haben Beides gern in den meistenFällen; aber das ist ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, Hnrry, und eitleWorte sollten nicht allzu frei gebraucht werden. Ich möchte Euchlieber ganz einfach reden hören."

Ihr sollt Euern Willen haben, Judith, und ich vermuthehalb, Ihr werdet ihn immer haben. Ich Hab' Ench oft gesagt,daß ich Euch nicht nur lieber habe, als irgend ein junges Weibans Erden, oder eigentlich lieber als alle jungen Weiber ans derWelt; aber Ihr müßt bemerkt haben, Judith, daß ich Euch niemit offenen Worten aufgefvrdert habe, mich zu heirathen."

Ich habe Beides bemerkt," versetzte das Mädchen, und einLächeln schwebte um ihren schönen Mund, trotz der seltsamen undderben Zutäppischkeit Hurry's, die ihre Wangen flammen machte,und ihre Angen mit einem beinahe blcndend n Glanz entzündete,ich habe Beides bemerkt, und habe das Letztere auffallend ge-funden an einem Mann von Harry March's Entschlossenheit undFurchtlosigkeit."

Das hat seinen Grund gehabt, Mädchen, und einen, der michnoch jetzt unruhig macht, nein, werdet mir nicht so roth, undseht nicht drein wie Feuer und Flammen, denn da gibt cs freilichGedanken, die einen Mann lang im Kopf stecken können, wie esWorte gibt, die ihm in der Kehle stecken bleiben aber danngibt es auch Gefühle, welche die Oberhand gewinnen über sie alle.