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und zum Glück geschah dicß ohne Vorwiffen ihrer Schwester, diesich dem Plan, wenn sie davon gewußt hätte, mit unüberwind-lichem Widerwillen widersetzt haben würde. Aber Judith hatte sichnicht in diese Anordnung gemischt, und alle erforderlichen Vor-bereitungen wurden ohne ihren Rath und ihre Kenntnißnahme getroffen.
Die für die schmucklose Ceremonie gewählte Stunde war die,wo gerade die Sonne unterging, und einen Zeitpunkt und eine Seene,die geeigneter gewesen wären, einem Wesen von friedvollem undreinem Geist die letzte Ehre zu erweisen, hätte man nicht erdenkenkönnen. Es ist ein Geheimniß und eine feierliche Würde im Todverborgen, welche die Ueberlebenden geneigt machen, die Resteselbst eines Frevlers mit einer Art von Ehrfurcht zu betrachten.Alle weltlichen Unterschiede haben anfgehört; man denkt, derSchleier sey gelüstet, und der Charakter und das Schicksal desAbgeschiedenen seyen jetzt ebenso über menschliche Meinungen, wieüber menschliches Wissen-- erhaben. In Nichts ist der Tod inwahrerem Sinne ein Gleichmachcr, weil, obschon es unmöglichsey» mag, den Vornehme» mit dem Geringen, den Würdigen mitdem Unwürdigen ganz und gar zu vermengen, das Gemüth esdoch als eine Anmaßung empfände, wollte cs das Recht in An-spruch nehmen, diejenigen zu richten, die, wie man glaubt, vordem Richterstuhle Gottes stehen. Als man Judith sagte, daß Allesbereit se», trat sie auf die Plattform, der Bitte ihrer Schwesternachgebend, und jetzt erst beachtete sie die Vorkehrungen. DerLeichnam war in der Fähre, eingehüllt in ein Leintuch, und Wohlein Centner Steine, die man von dem Feuerplatz genommen,waren mit demselben eingeschloffen, damit er gewiß sinke. Keineandern Vorbereitungen erachtete man »öthig, doch nahm Hettyihre Bibel unter dem Arme mit.
Als Alle an Bord der Arche sich befanden, ward diese eigen-thümliche Behausung des Mannes, dessen Leichnam sie jetzt zuseiner letzten Ruhestätte trug, in Bewegung gesetzt. Hurry war