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12 (1851) Der Wildtöter : eine Erzählung
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daß er nur mit Händen und Fäusten wenig freies Spiel hatte.Sie setzte den Mund an ein Guckloch und sagte mit leiser, abervernehmlicher Stimme:

Warum Euch nicht her wälzen und in die Fähre ' fallen?Chingachgook Huroneu schießen, wenn er nachsctzt!"

>,Beim Himmel, Mädchen, das ist ein einsichtsvoller Gedanke,und soll versucht werden, wenn der Spiegel Eurer Fähre nuretwas näher kommen will. Legt nur ein Bett auf den Boden, daßich darauf falle."

Dieß ward in einem glücklichen Angenblick gesprochen, den»des Wartens müde, schoßen alle Indianer ihre Büchsen beinah inEinem Augenblick rasch ab, ohne Jemand zu treffen, obgleich meh-rere Kugeln durch die Scharten gingen. Hist hatte einen Theilvon Hurry's Worten gehört, das Meiste aber war über dem hefti-gen Knalle» der Gewehre verloren gegangen. Sie machte denRiegel der Thüre auf, die nach dem Hinterlheil der Fähre führte,wagte aber nicht ihre Person auszusetzen. Diese ganze Zeit überhing die Spitze der Arche an -den Pfeilern, aber immer lockererund loser, sowie das andere Ende langsam sich nmdrehte, und derPlattform näher und näher kam. . Hurrh, der jetzt mit demGesicht der Arche zu lag, gelegentlich sich wendend und bäumend,wie Einer, der große Schmerzen erduldet, Bewegungen, die erfortwährend gemacht, seit er gebunden war, beobachtete jede Ver-änderung, und endlich sah er, daß das ganze Fahrzeug frei war,und anfing, langsam an den Seiten der Pfeiler Hinzustreifen. DasWagestück war verzweifelt, aber es schien die einzige Auskunft,Martern und dem Tod zn entgehen, und es paßte für die rück-sichtslose Kühnheit von dieses Mannes Charakter. Bis zum letztenAugenblick wartend, damit der Spiegel der Fähre sich ordentlichan der Plattform riebe, begann er wieder, wie in unerträglichenSchmerzen, sich zu bäumen, alle Indianer überhaupt, und die Hu-ronen insbesondere verfluchend, und dann wälzte er sich plötzlich