Wäldern gegenüber dem Castell, nnd gedachte nicht in das Lagerznrückzukehren, als bis gegen die Nacht; dann hoffte sie im Standezn sehn, sich von ihren Genossinnen wegzustehlen, während sie derKüste entlang heimzögen, nnd sich ans dem Landvorsprnng zn ver-berge». Niemand schien die Anwesenheit Chingachgook'S zu ahnen,obgleich man nothwendig wußte, daß in der vorigen Nacht ein In-dianer in die Arche war ausgenommen worden, und man Verdachthegte, er habe sich seither in und außer der Arche in der Trachteines Bleichgesichts gezeigt. Doch herrschte in Betreff des letzter»Punktes noch einiger Zweifel; denn da dieß die Jahrszeit war, woman die Ankunft weißer Männer erwarten konnte, herrschte einigeBesorgniß, die Besatzung des Castells möchte sich auf diesem ordent-lichen Wege verstärken. All dieß hatte Hist der Hetth mitgetheilt,während die Indianer sie an der Küste hinzogcn und die über sechsMeilen betragende Entfernung hatte dazu Zeit genug vergönnt.
„Hist weiß selbst nicht, ob sie gegen sie Verdacht haben odernicht, oder ob sie gegen Euch Verdacht haben; aber sic hofft, daßkeines von beiden der Fall ist. Nnd jetzt, Schlange, nachdem ichEuch so Viel von Eurer Verlobten gesagt," fuhr Hetth fort, halbunbewußt eine Hand des Indianers ergreifend, und mit den Fingernspielend, wie oft ein Kind bei seinen Eltern thnt; „müßt Ihr EuchEtwas von mir selbst sagen lassen. Wenn Ihr Hist heirathet,müßt Ihr gütig und freundlich gegen sie sehn, und gegen sie lächeln,wie Ihr jetzt gegen mich thnt; und nicht sauer und finster sehen,wie einige Häuptlinge mit ihren Weibern thun. Wollt Ihr mirdas versprechen?"
„Immer gut mit Wahl — zu zart, um hart zu zwirnen —sonst sie brechen."
„Ja, und auch lächeln; Ihr wißt nicht, wie sehr ein Mädchennach Lächeln schmachtet von denen, die sie lieb hat. Vater lächeltemir kaum Einmal zu, wie ich dort bei ihm war — und Hurrh —ja - Hurrh schwatzte laut und lachte; aber ich glaube, er lächelte