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durch die Reinheit und Heiligkeit ihres Bestrebens. Auf ihrerSchwester Bitte setzte ste sich, und begann eine Erzählung ihrerAbenteuer, seit sie sich getrennt hatten. Ihre Erzählung finggerade an, als Wildtödter znrückkehrte, und auch er wurde einaufmerksamer Zuhörer, während der junge Irokese nahe au derThüre stand, anscheinend so gleichgültig gegen Alles was vorging,wie einer ihrer Pfosten.
Die Erzählung des Mädchens war klar genug, bis sie zu demZeitpunkt gelangte, wo wir sie in dem Lager verließe», nach derBesprechung mit den Häuptlinge» und bis zu dem Augenblick, wo Histsie so plötzlich verließ, wie oben angegeben. Die weitere Geschichtemag in ihren eignen Worten folgen:
„Als ich den Häuptlingen die Tertc las, Judith, da hättestDu wohl nicht bemerkt, daß sie irgend eine Veränderung in ihrenGemnthcrn hcrvorbrachten," sagte sie; „aber wenn der Samenausgestrent ist, so wird er auch wachse». Gott hat den Samenaller Bänme gepflanzt — "
„Ja, das hat er, das hat er/' murmelte Wildtüdtcr, „undein schöner Ertrag ist gefolgt."
„Gott hat den Samen aller Bäume gepflanzt," fuhr Hettynach einer augenblicklichen Panse fort, „und Ihr seht, zu welcherHöhe, zu welchem Schatten sic cmporgewachsen sind! So ist esmit der Bibel. Ihr könnt dicß Jahr einen Vers lese», und ihnvergessen, und ein Jahr später kommt er Euch wieder in de» Sinn,wenn Ihr am wenigsten daran denkt. Euch seiner wieder zu erinnern."
„llnd hast Du etwas der Art unter den Wilden gesunden,arme Hetty?"
„Ja, Judith, und eher und reichlicher als ich je gehofft hätte.Ich blieb nicht lange bei Vater und Hurry, sondern ging, mit Histmein Frühstück eiuzuuchmen. Sobald wir damit fertig waren,kamen die Häuptlinge zu uns, und da erkannten wir die Früchtedes ausgcstreuten Samens. Sie sagten, was ich ans dem guten