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meinen Augen, Judith, steht einem sittsamen Mädchen Nichts besser,als wen» sie anständig gekleidet ist, und Nichts ist paffend, wasdem ganzen Wesen und Charakter widerspricht. Zudem, Mädchen,wen» ei» Geschöpf in der Colonie ist, das ganz der schönen Sachenentbehren und auf sein gutes Aussehen und holdes Gesicht ver-trauen kann, so seyd Ihr es."
„Ich will den Plunder im Augenblick auSziehen, Wildtüdter,"rief das Mädchen und sprang auf, um das Zimmer zu verlassen,„und nie wünsche ich ihn wieder an einem menschlichen Wesenzu sehen."
„So ist es bei ihnen Allen, Schlange," sagte der Andere,sich zu seinem Freunde kehrend und lachend, sobald die Schöneverschwunden war. „Sie haben eine Freude an Putzsachen, aberan ihren angebornen Reizen die größte. Ich bin jedoch froh, daßdas Mädchen eingewilligt, ibrcn Staat wieder abznlcge», denn esist gegen die Vernunft für eine von ihrer Classe, ihn zu tragen:und dann ist sie hübsch genug, wie ich es nenne, um so herumzu-laufen. Hist würde sich auch ganz absonderlich ausnehmcn ineinem solchen Wciberrock, Delaware!"
„Wah-ta!-Wah ist ein Nothhautmädchen, Wildtödtcr," ver-setzte der Indianer; „wie die Jungen der Tanbe, erkennt mau siean ihren eignen Federn. Ich würde an ihr, ohne sie zu kennen,Vorbeigehen, wäre sie in eine solche Haut gekleidet. Es ist immerdas Weiseste, so gekleidet zu seyn, daß unsre Freunde uns nicht»ach unserm Namen zu fragen brauchen. Die Wilde Rose ist sehrstattlich, aber sie ist nicht holdseliger mit diesen vielen Farben."
„Das ist's! Das ist Natur, und die wahre Grundlage fürLiebe und Schutz. Wenn ein Mann anhält, um eine wildeStachelbeere zu pflücken, so erwartet er nicht eine Melone zuflildcn, und wenn er eine Melone brechen möchte, so verdrießt esihn, wenn cs ein Kürbis ist, obwohl. Kürbisse oft für das Auge