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„Das ist wahr; und es würde nicht schwer halten, ihn zufinden, wenn wir suchen dürften."
„Das ist Eure Sache, Judith; das ist ganz Eure Sache.Der Schrank ist Euer, oder Eures Vaters; und Hutter ist EuerVater, nicht der meine. Neugier ist der Weiber, nicht der MännerSchwäche; und hier habt Ihr alle Gründe vor Euch. Wenn derSchrank Artikel enthält, welche zum Lösegeld sich eignen, so würdensie, scheint mir, klüglich dazu verwendet, ihres Besitzers Leben zuerkaufen, oder auch seine» Skalp zu retten; aber das zu bcurtheileuist Eure, nicht meine Sache. Wenn der rechtmäßige Eigenthümereiner Falle oder eines Hirsches, oder eines Canoes nicht anwesendist, so wird, wer ihm am nächsten steht, sein Stellvertreter, nachallen Gesetzen der Wälder. Daher überlassen wir Euch die Ent-scheidung, ob der Schrank geöffnet werden soll, oder nicht."
„Ihr glaubt doch hoffentlich nicht, ich könnte mich bedenken,wenn meines Vaters Leben in Gefahr schwebt, Wildtödter?"
„Nun, es läßt sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ei» tüch-tiges Schellen gegen Thränen und Trauern setzen. Es ist nichtohne Grund zu vermuthen, daß der alte Tom unzufrieden sehnwerde mit dem, was Ihr gethan, wenn er sich wieder selbst iuseiner Hütte hier sieht: aber es ist nichts Ungewöhnliches, daß dieMenschen mit dem nicht einverstanden sind, was zu ihrem eignenBesten geschehen ist; ich glaube fast, der Mond selbst würde sich ganzanders anSnehmen als jetzt, wenn wir ihn von der andern Seitesehen könnten."
„Wildtödter, wenn ich den Schlüssel finden kann, will ichEuch ermächtigen, den Schrank zu öffnen und hcrauszunehme»,was Ihr zu Vaters Loskaufnng dienlich glaubt."
„Sucht zuerst den Schlüssel, Mädchen, von dem klebrige»wollen wir nachher reden. Schlange, Ihr habt Augen wie eineFliege und ein Urtheil, das selten irrt; könnt Ihr uns ersinnen