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gebt auch recht Acht, und sehd flink und rüstig! ES thäte mirherzlich leid, wenn Einer von Euch ein Leid zusticßc!"
„Und Euch, Wildtödter!" rief Judith, ihr schönes GestehtDon dem Guckloch wegwendend, um dem jungen Mann einen huld-vollen und dankbaren Blick znzuwerfen; „nehmt Ihr Euch inAcht, und sorgt, daß die Wilden nicht Eurer anstchtig werden!Eine Kugel könnte Euch ebenso unheilvoll werden, als Einer vonuns; und der Schlag, der Euch träfe, würde von Allen empfunden."
„Sehd ohne Furcht um mich, Judith — seyd ohne Furcht ummich, mein gutes Mädchen. Seht nicht hierher, obgleich EuerBlick recht freundlich und lieblich ist, sondern richtet Euer Augeauf den Felsen, und die Küste, und den —"
Wildtödter ward unterbrochen durch einen leisen Ausruf desMädchens, das, seinen dringenden und hastigen Geberden ebensowie seinen Worten gehorsam, sogleich wieder ihr Auge nach derentgegengesetzten Richtung gewendet hatte.
„Was ist's? — Was ist's, Judith?" fragte er hastig; „IstEtwas zu sehen?"
„Dort ist ein Mann, ans dem Felsen! — ein indianischerKrieger, in seiner Bemalung, und bewaffnet!"
„Wo trägt er seine Falkenfeder?" fragte wieder Wildtödterlebhaft, und ließ das Tau nach, um sich dem Ort der Zusammen-kunft zu nähern. Ist sie dicht an der Kriegslocke, oder trägt ersie über dem linken Ohr?"
„Wie Ihr sagt, über dem linken Ohr; er lächelt auch, undflüstert das Wort: Mohikan."
„Gott sey gelobt, es ist die Schlange endlich!" rief der jungeMann, und ließ das Tau durch seine Hände gleiten, bis er amandern Ende des Fahrzeugs einen leichten Sprung hörte; woraufer augenblicklich mit dem Nachgebcn des Seils inne hielt, undwieder anfing, es einzuziehen, versichert, daß sein Zweck erfüllt war.
In diesem Augenblick ward die Thüre der Cajüte hastig geöffnet.