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hatte. Wa - ta ! - Wah ging vor zwei Monaten mit Baterund Mutter nach den westlichen Wißen, nni Salinen zn fischen,denn dort gibt es nach der Ansicht aller Leute in nnsern Gegendendie meisten Fische, und während dieser Beschäftigung verschwanddas Mädchen. Einige Wochen konnten wir keine Nachricht vonihr erhalten; aber vor zehn Tagen brachte uns ein Eilbote, derdurch das Delawarenland kam, eine Botschaft, woraus wir erfuhren,daß Wah-ta!-Wah den Ihrigen war gestohlen worden — wirglauben, wissen es aber nicht— durch Briathorn'S Ränke — unddaß sie sich nunmehr bei dem Feinde befand, der sie adoptirt hatte,und verlangte, sie sollte einen jungen Mingo heirathen. Die Bot-schaft besagte, die Truppe beabsichtige in dieser Gegend zu jagenund Vorräthe zu sammeln, einen Monat lang oder zwei, ehe sienach Canada zurückkehre; und wenn wir sie in dieser Gegendaufzuspüren vermochten, könnte sich wohl etwas ereignen, was unszur Befreiung des Mädchens verhelfen könnte."
„Und wie betrifft das Euch, Wildtödter?" fragte Judithetwas lebhaft.
„Es betrifft mich, wie Alles was einen Freund berührt de»Freund betrifft. Ich bin hier als Chingachgook's Beistand undHelfer, und wenn wir das junge Mädchen, das er liebt, wiederzurück bekommen, wird es mir beinahe so viel Freude machen, alshätte ich mein eignes Liebchen befreit."
„Und wo ist Euer Liebchen, Wildtödter?"
„Sie ist im Walde, Judith — hängt an den Zweigen derBäume in einem sanften Regen — im Thau auf dem offnen Gras— den Wolken, die am blauen Himmel schweben — den Vögeln,die in den Wäldern singen — den süßen Quellen, wo ich meinenDurst lösche — und in all den andern prächtigen Gaben, die vonGottes Vorsehung kommen!"
„Ihr wollt sagen, daß Ihr bis jetzt noch keine von meinem